Lokalkompass präsentiert
BürgerReporter des Monats September: Jochen Czekalla

Jochen Czekalla ist BürgerReporter des Monats September.
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  • Jochen Czekalla ist BürgerReporter des Monats September.
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Jochen Czekalla ist viel herumgekommen, hat unterschiedliche Berufe und Berufungen gehabt. Fast auf den Tag genau vor zehn Jahren ist er BürgerReporter geworden. Heute ist er unser BürgerReporter des Monats September. Herzlichen Glückwunsch.

Wie kam es, dass du BürgerReporter geworden bist?
BürgerReporter wurden in dem damals umfangreichen Wochenanzeiger in einem Bericht gesucht. Zu dem Zeitpunkt war ich Mitglied im Bürgerverein Duisburg Neudorf und hatte einige Ideen für Berichte. Ich fand das Angebot sehr interessant und wurde in der Redaktion freundlichst aufgenommen .

Was sind deine schönsten Erinnerungen bzw. Erfolge als BürgerReporter?

Erfolge als BürgerReporter sind mir so direkt gar nicht bewusst. Schöne Erinnerungen habe ich an ein Treffen mit anderen BürgerReportern. So etwas sollte man durchaus mal wieder organisieren, wenn die Pandemie vorbei ist.

LK-TREFFEN bei Kaffee und Kuchen

Was gefällt dir gut am Lokalkompass, was weniger?
Der Lokalkompass ist ein bisschen wie ein Kompass. Er weist den Weg. LK-Berichte zeigen oftmals auch einen Weg, das ist das Gute daran. Leider erscheint davon viel zu wenig in den gedruckten Ausgaben. Das kann man aber bestimmt noch ändern, gerade wenn die sie so dünn sind wie im Moment.

Was macht Duisburg lebenswert? Was läuft überhaupt nicht gut?
Duisburg? Ja, was macht die Stadt lebenswert? Die Stadt am Rhein, in der ich 1954 in Neudorf geboren wurde und wo heute die Universität steht. Wo ich zur Volksschule und später zur Hauptschule gegangen bin. Wo ich von zu Hause aus die Feuerwehr beobachten konnte (aber nie hin durfte). Und wo ich vor 45 Jahren in der Tanzschule Paulerberg tanzen gelernt und meine damalige Freundin und heutige Frau kennengelernt habe. Und da fragt mich heute einer danach, was diese Stadt lebenswert macht... Was aber nicht gut läuft ist unser beider Gesundheit sowie die Kontakte zu diversen Behörden.

nix wie weg, von Weeze...

Wenn du für eine Amtszeit Bürgermeister in Duisburg wärst, was wären deine größten Projekte?
Den Wunsch Bürgermeister zu sein habe ich noch nie gehabt. Das wäre ein ganz neuer vorstellbarer Gedanke, Projekte als Bürgermeister durchzusetzen, aber ich wüsste jetzt im Moment nicht, welche das überhaupt wären. Vielleicht einmal die Schreibtischtäter in der Verwaltung aufscheuchen...

Wer waren deine Vorbilder in deiner Kindheit? Gibt es auch heute noch Idole?
Meine Kindheit ist sehr mit negativen Erfahrungen verbunden. Heute mein Idol ist Semino Rossi, seine Musik bedeutet mir etwas.

Was ist dein größter Traum, den du dir auf jeden Fall erfüllen möchtest?
Meine größten Träume sind, auch mangels Geld, leider nicht so einfach zu verwirklichen. Es sind vor allem die vollständige Gesundheit für meine Familie und dass ich  die goldene Hochzeit mit meiner Frau feiern kann.

Du berichtest im Lokalkompass von allem, was in Duisburg vor sich geht. Wie kommst du zu deinen Themen? 
Spontan sein und hilfsbereit, ein offenes Auge und Ohr haben: Das bringt einem immer wieder ein Bild oder einen ganzen Bericht ein. Ehrlichkeit ist wichtig!

Tiere und ihr Wohlergehen liegen dir besonders am Herzen, das zeigen deine Beiträge. Seit wann bist du Tierliebhaber? Wie kommt es, dass dir das Thema so wichtig ist?
Haustiere habe ich schon immer gemocht, weil sie auch zu mir kamen. In der Jugend hatten einige Mitschüler Hunde oder Katzen. Für mich war das verboten, weil meine Eltern alles verboten. Aber trotzdem: die Tiere kamen zu mir. Und dann, später, im eigenen Wohnzimmer gab es verschiedene Vögel und andere Mitbewohner. Viele Tiere sind schützenswert.
1999 sind wir dreieinhalb Jahre im Tierheim ehrenamtlich als Hundebetreuer aktiv gewesen. Meinen ersten Schäferhund Leo habe ich von da gehabt. Heute sind wir auch noch Hundebesitzer.

Tierfreund Jochen ist auch heute stolzer Hundebesitzer.
  • Tierfreund Jochen ist auch heute stolzer Hundebesitzer.
  • Foto: Czekalla
  • hochgeladen von Jens Steinmann

Du bist Sanitäter. Was macht den Beruf besonders? Würdest du ihn noch einmal wählen? Warum?
Ich bin nur freiwilliger Ersthelfer (Sanitäter), nicht hauptberuflich! Dennoch macht die Arbeit meist Spaß. Man könnte eher sagen, es ist kein Beruf, sondern eine Berufung. Man hilft, wenn man kann. Beruflich war ich 35 Jahre als Brandschutzberater tätig. Heute habe noch ein Sicherheitsjob.

Was wünschst du dem Lokalkompass und der LK-Gemeinschaft für die Zukunft?
Dem Lokalkompass und den anderen LK-Reportern wünsche ich viel Erfolg und Spaß beim Berichten. Auch ganz Wichtig: Bleibt bitte alle gesund und munter. Bis bald mal auf diesen Seiten. Es grüßt euch euer Jochen Czekalla aus Duisburg-Neudorf.

Jochen Czekalla ist BürgerReporter des Monats September.
Tierfreund Jochen ist auch heute stolzer Hundebesitzer.
Autor:

Jens Steinmann aus Herne

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