Tierpark Gysenberg freut sich über vier Alpakas
Herne statt Lima

Die vier Hengste sind etwa neun Monate alt und werden noch etwas wachsen. Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne

Es müssen nicht immer die Anden sein: Ein Besuch im Tierpark Gysenberg hat sich schon immer gelohnt, nun aber sind noch einmal vier echte Hingucker hinzugekommen. Vier junge Alpakas werden wohl mit ihrem flauschigen Fell jedem Besucher das Herz erwärmen.

Die jungen Hengste sind etwa ein dreiviertel Jahr alt und haben somit noch das Potenzial, ein bisschen zu wachsen. „Wir haben schon länger darüber nachgedacht, Alpakas in unserem Tierpark aufzunehmen”, sagt Thilo Sengupta, stellvertretender Leiter des Fachbereichs Stadtgrün. Dass dieses Vorhaben nun in die Tat umgesetzt wurde, hat vor allem mit dem Lions-Hilfswerk zu tun, das das Projekt finanziell unterstützte.
Die Besucher wird es freuen. Die ersten Zaungäste haben sich die süßen Tiere mit ihren glänzenden Knopfaugen schon näher angeschaut. Doch können sie auch gestreichelt werden? Sengupta: „Das werden sie sich wahrscheinlich nicht gefallen lassen. Es sind keine Streichel- sondern Fluchttiere.” Von Flucht war in den ersten Tagen allerdings nichts zu spüren. Im Gegenteil: „Die vier haben sich hier schon gut eingelebt und wir sind guter Dinge, dass es auch so bleibt”, sagt Tierpflegerin Claudia Elbing. Übrigens: Von den vier Millionen Alpakas auf unserem Planeten leben etwa 80 Prozent in Peru.
Nach und nach sollen die Tiere sich nun an die Umgebung gewöhnen und später auch in den Gehegen mit den anderen Tieren ihr Revier erweitern. Dann werden sicherlich auch noch einmal die Vorstandsmitglieder des Lions-Hilfswerks einen Abstecher zum Gysenberg machen und die Entwicklung der Alpakas verfolgen. „Die Tiere strömen etwas Beruhigendes aus und haben eine tolle Wirkung auf die Menschen. Wir freuen uns, dass wir als Lions und als Leos unseren Beitrag leisten dürfen für die vielen Kinder und Jugendlichen, die den Tierpark besuchen”, brachte Vorstandsmitglied Lothar Przybyl das Engagement des Hilfswerks auf den Punkt.
Schon jetzt liegen die Alpakas, aber auch alle anderen Tiere im Park, Claudia Elbing sehr am Herzen. Daher erinnert sie noch einmal eindringlich an das absolute Fütterungsverbot: „Es ist sehr gefährlich, wenn die Menschen hier irgendwelche Büsche abreißen oder Möhren über den Zaun werfen. Mit dem falschen Futter werden die Tiere krank und versterben im schlimmsten Fall.”
"Die Tiere strömen etwas Beruhigendes aus und haben eine tolle Wirkung auf die Menschen."

Lothar Przybyl

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen