NRW-Stiftung fördert Projekt der Biologischen Station
Es wird wild

Freude über einen hohen Zuschuss (von links): Jürgen Heuser,  Franz-Josef Lersch-Mense vom Vorstand der NRW-Stiftung, Studienpraktikantin Sofia Tschijevski, der stellvetretende Stationsgeschäftsführer Richard Köhler und Rolf Reinholz vom Trägerverein der Biologischen Station. Foto: Stefan Welzel/NRW-Stiftung
  • Freude über einen hohen Zuschuss (von links): Jürgen Heuser, Franz-Josef Lersch-Mense vom Vorstand der NRW-Stiftung, Studienpraktikantin Sofia Tschijevski, der stellvetretende Stationsgeschäftsführer Richard Köhler und Rolf Reinholz vom Trägerverein der Biologischen Station. Foto: Stefan Welzel/NRW-Stiftung
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Gutes Geld für ein gutes Projekt: Die NRW-Stiftung fördert "Wildnis für Kinder" mit einer Summe von rund einer Viertelmillion Euro.

Dieser Gast kam nicht mit leeren Händen: Bei einem Besuch überreichte Franz-Josef Lersch-Mense, Vorstandsmitglied der Nordrhein-Westfalen-Stiftung, die schriftliche Förderzusage in Höhe von 255000 Euro an Jürgen Heuser, den Geschäftsführer der Biologischen Station. Mit dieser Summe unterstützt die Stiftung den Trägerverein der Biologischen Station dabei, das Projekt „Wildnis für Kinder“ fortzuführen und eine Anleitung zur Nachahmung in anderen Städten zu schaffen.
Heuser erläuterte aus diesem Anlass noch einmal die Bedeutung des in Herne und Bochum entwickelten Projekts. Zusammen mit den dortigen Verwaltungen und Stadtparlamenten sei es gelungen, innerstädtisch naturnahe Freiflächen für Kinder festzulegen, die im Wohnquartier fußläufig erreichbar sind. „Mit Hilfe der NRW-Stiftung sowie initiativ auch der der Bauckloh-Stiftung ist das Ganze überhaupt finanzierbar gewesen“, ergänzte der Stationsleiter in seinen Dankesworten.

Projekt als Vorbild für weitere Städte

Die neue Förderung ist notwendig, um die Flächen mit weiterem Leben zu füllen: Veranstaltungen sollen die Kinder in die jeweilige Wildnis führen und aufzeigen, welches Potenzial dort vorhanden ist. Zeit in der Natur vor der eigenen Haustür zu verbringen, so Heuser, solle wieder als eine Option wahrgenommen werden. Zudem soll eine Handreichung erstellt werden, die auch anderen Kommunen aufzeigt, wie solche Flächen ausgewählt und erschlossen werden können. Anfragen zum Projekt gebe es bereits aus dem ganzen Bundesgebiet.
Der frühere Staatskanzlei-Chef Lersch-Mense lobte vor allem das fachliche Engagement, das hinter diesen Plänen stehe. Nicht zuletzt deshalb habe die Stiftung zugestimmt, die Maßnahme maßgeblich zu fördern. Das Geld für ihre Natur- und Kulturförderungen, so Lersch-Mense, erhalte die in Düsseldorf ansässige Stiftung überwiegend vom Land aus Lotterie-Erträgen von Westlotto, zunehmend aber auch aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins.

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