Projekt "First Mover: Hochbeete im Jugendzentrum Heisterkamp angelegt
Für mehr Lebensqualität im Stadtteil

Die Kinder und Jugendlichen werden die Beete auch in Zukunft betreuen. Foto: Stadt Herne

Im Jugend-Kinder und Kulturzentrum Heisterkamp wachsen Gemüse und Kräuter in Hochbeeten. Die Beete stehen im Außenbereich und wurden im Modellprojekt „First Mover" gebaut.

Ziel des Projekts „First Mover“ ist es, die Lebensqualität im Stadtteil nachhaltig zu erhöhen. Es wurde aufgrund des 2015 in Kraft getretenen Gesetzes zur Verbesserung der Gesundheitsprävention und Bewegungsförderung auf Quartiersebene initiiert. Es sollen Konzepte entwickelt werden, die die Lebensqualität der Menschen im Quartier verbessern. Das Projekt wird vom Landeszentrum Gesundheit gefördert.
Die Konstruktion und die Bepflanzung der Hochbeete fanden Ende August statt. An vier Terminen wurde in Kleingruppen an den Hochbeeten gearbeitet. Hierbei wurden zwei Gruppen gebildet. Zum einen die Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren und zum anderen die Jugendlichen über zwölf Jahre.
Unter der Anleitung von Michael Schröder, Vorsitzender des Kleingärtnervereins Wanne-Süd, und Rasmus Nell, Koordinator des Projektes, bauten die Kinder und Jugendlichen mit Unterstützung des Betreuerteams des Heisterkamps die Hochbeete zusammen. Sie befüllten sie schichtweise mit Laubschnitt, Kompost und Erde. Dabei lernten sie von Schröder viel Wissenswertes über die Gärtnerei und die Anzucht von Nutzpflanzen. Neben den Kindern hörten auch die Erwachsenen aufmerksam zu, um Tipps für den eigenen Garten zu bekommen. Die Pflanzen kamen von der Gärtnerei der Wewole-Stiftung. Sie wurden ebenfalls von den Kindern und Jugendlichen eingepflanzt. Auf diesem Wege lernten sie Gemüsearten wie Mangold oder Grünkohl kennen. Die stehen normalerweise nicht auf dem Speiseplan der Kinder und Jugendlichen.
Das Projekt soll das Bewusstsein für Ökologie und Nachhaltigkeit entwickeln. Außerdem soll ein gesundes und nahrhaftes Ernährungsverhalten geweckt werden. Die Hochbeete sollen weiterhin von den Kindern und Jugendlichen gepflegt werden. Dazu zählt die Herstellung von Jauche um die Pflanzen mit Nährstoffen zu versorgen. Auch werden werden die Früchte der gemeinsamen Arbeit geerntet und zusammen zubereitet. Hierbei entsteht ein kreativer Spielraum, um spannende und trendige Rezepte auszuprobieren und so den eigenen Horizont zu erweitern.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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