Rückblick der Herner Grauwale auf das Jahr 2019
Verzauberte Welten

Ein besonderer Höhepunkt für den Taucher Ludger Schöppner war die Begegnung mit einem großen Mantarochen im Roten Meer.Foto: Ludger Schöppner
  • Ein besonderer Höhepunkt für den Taucher Ludger Schöppner war die Begegnung mit einem großen Mantarochen im Roten Meer.Foto: Ludger Schöppner
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Tauchen ist eine Erlebnisreise der besonderen Art mit fantastischen Erlebnissen in der Welt unter Wasser. Beim letzten Mitgliedertreffen im vergangenen Jahr ließ der Verein Grauwale viele Eindrücke noch einmal Revue passieren.

Es waren nicht nur die ganz großen Bewohner der Seen und Meere, wie ein Mantarochen mit rund neun Metern Spannweite im Roten Meer oder ein großer Weißspitzen-Hochseehai, die Vereinsmitglied Ludger Schöppner während eines Tauchgangs im vergangenen Jahr hautnah fotografieren durfte. Auch die kleinen, quirligen Putzergarnelen, die Thomas und Sebastian Sommer entdeckten, hinterließen einen bleibenden Eindruck. Sie putzten die Zähne der größeren Fische und halfen ihnen dabei, gesund und widerstandsfähig zu bleiben.
Weitere Höhepunkte stellten die Begegnungen mit einem heimischen und vom Aussterben bedrohten Edelkrebs im Hemmoorer Kreidesee sowie mit kapitalen Napoleons und Schildkröten dar. Auch der Besuch der Korallengärten in tropischen Meeren ließ den Pulsschlag der Taucher höherschlagen. „Dies sind die Momente, die jeder von uns auf seine Weise in seinem Herzen festhält“, sagte Thomas Fingerhut.
Tauchen bedarf einer gründlichen Ausbildung. Dazu gehört nicht nur regelmäßiges Training im Hallenbad, sondern auch das Tauchen in heimischen Seen. Bei den Grauwalen werden die entsprechenden Lehrgänge sachkundig durchgeführt. Übrigens: Auch für Menschen mit Behinderung ist Tauchen keine Utopie mehr.
„Tauchen ist wie Fliegen unter Wasser", so Fingerhut. Fast jeder Mensch könne das Gefühl der Schwerelosigkeit erleben. Der Sport eigne sich sogar besonders gut für Menschen mit Behinderung, da sich im Wasser der Unterschied ihnen und nichtbehinderten Menschen stark verringere. In der Ausbildung gebe es nur wenige Einschränkungen. Ausschlusskriterien können geistige Handicaps und die Nichterfüllung gesundheitlicher Grundvoraussetzungen sein. Diese Anforderungen werden jedoch auch an Taucher ohne Behinderung gestellt.
Vor zwei Jahren erlitt ein Mitglied einen schweren Unfall. Ein Blutgerinnsel veränderte sein Leben. Als ehemaliger Taucher blieb dem Mann aber die Liebe zur Unterwasserwelt. Eingepackt in Neopren eroberte er sich den ihm vertrauten Lebensraum im Schwimmbecken des Wananas zurück.
Neben einem Erste-Hilfe-Lehrgang, der Ausbildung zu Rettungsschwimmern sowie diverser Langstreckenfahrten mit dem Fahrrad gehören zum Weiterbildungsprogramm der Grauwale in diesem Jahr die Ausbildung von Menschen mit Inklusions- oder Integrations-Hintergründen. Ferner werden Tauchfahrten zu heimischen Seen und weltweite Tauchreisen unter der Aufsicht erfahrener Ausbilder angeboten. Wer mit dem Verein in Kontakt treten möchte, kann dies per E-Mail (info@herner-grauwale.de) tun.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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