Aktueller Sachstand: CDU-Frauen informieren sich erneut im Frauenhaus

Hatten viel zu bereden (v.l.n.r.): Ann-Kathrin Dönges (Frauenhaus), Michelle Keppers (Frauenhaus), Gabriele Sopart, Andrea Oehler und Beate Kaupen (Frauenhaus)
  • Hatten viel zu bereden (v.l.n.r.): Ann-Kathrin Dönges (Frauenhaus), Michelle Keppers (Frauenhaus), Gabriele Sopart, Andrea Oehler und Beate Kaupen (Frauenhaus)
  • hochgeladen von Daniela Spengler

Das Herner Frauenhaus steht weiterhin vor großen Herausforderungen. Der geplante Umzug wirft seine Schatten voraus. Diese Tatsache und der Jahresbericht 2017 der Anlaufstelle für Frauen in Not waren der Grund für einen weiteren Besuch von Mitgliedern der CDU-Fraktion in der Einrichtung.
Die beiden Stadtverordneten Andrea Oehler und Gabriele Sopart informierten sich in der vergangenen Woche bei den Verantwortlichen umfangreich über den aktuellen Stand der Dinge.
„Unser größter Respekt gilt der vor Ort geleisteten Arbeit mit den betroffenen Frauen und Kindern“, betonen Andrea Oehler und Gabriele Sopart.
Bereits seit 37 Jahren bieten die Verantwortlichen zu jeder Tages- und Nachtzeit Schutz für Frauen und Kinder. So konnten von Mai 1981 bis Ende 2017 2700 Frauen und 3000 Mädchen und Jungen unterstützt werden.
„Die enorme Wichtigkeit der Anlaufstelle belegen erneut die aktuellen Zahlen aus dem Jahr 2017“, so Andrea Oehler und Gabriele Sopart weiter. So haben im vergangenen Jahr 44 Frauen und 46 Kinder vor Ort Zuflucht gesucht. Damit waren alle sechs vorhandenen Zimmer immer gut belegt und es kam daher auch zu Abweisungen von Frauen. Auffällig ist unter anderem, dass die Betroffenen für längere Zeit in der Einrichtung bleiben – nach Angaben der Verantwortlichen unter anderem bedingt durch die Knappheit an bezahlbarem Wohnraum in unserer Stadt. „Auch vor diesem Hintergrund unterstützen wir ausdrücklich den anstehenden Umzug der Einrichtung innerhalb unserer Stadt“, erklären die beiden Kommunalpolitikerinnen. Inzwischen wurde der entsprechende Bauantrag gestellt, der neue Zufluchtsort soll nach aktuellem Stand der Dinge Ende 2019 bezugsfertig sein und deutlich mehr Platz bieten. Nach wie vor benötigt das Herner Frauenhaus in dieser Angelegenheit Unterstützung, nehmen Andrea Oehler und Gabriele Sopart als Botschaft mit.
So werden noch immer 150 000 Euro für die Einrichtung der neuen Räumlichkeiten benötigt und weiterhin klafft im Personalbereich eine finanzielle Lücke. So deckt der Personalkostenzuschuss des Landes, trotz einer 2,5% Erhöhung, zurzeit nur 60 % der realen Personalkosten. „Wir werden nicht müde an dieser Stelle um Unterstützung zu werben“, kündigen Andrea Oehler und Gabriele Sopart an.
„Denn nach wie vor stehen die Frauenhäuser in unserem Land nicht nur vor räumlichen Problemen, sondern auch vor finanziellen Herausforderungen, auch wenn sich durch den großen Einsatz unserer Landeregierung bereits einiges in diesem Bereich getan hat“, betonen die CDU-Politikerinnen abschließend mit Blick auf eine entsprechende Initiative der Landesregierung. In diesem Jahr zahlt das Land 500.000 Euro extra für die 62 Frauenhäuser. Hiermit soll unter anderen ein finanzieller Anreiz für neue, notwendige Frauenhausplätze geschaffen werden. „Das ist ein erster wichtiger Schritt“, so Andrea Oehler und Gabriele Sopart.

Autor:

Daniela Spengler aus Herne

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