Aufbruch in der CDU

Seine Partei müsse sich inhaltlich erneuern, stellt Timon Radicke fest.

Die CDU in Herne möchte sich 2018 inhaltlich neu aufstellen. Auch personell sollen die Weichen mit Blick auf die Kommunalwahl 2020 neu gestellt werden. Vorsitzender Timon Radicke: „Es geht um den Wettbewerb, wer die besten Ideen für die Zukunft unserer Stadt entwickelt, damit kann man nicht früh genug starten.“

Auf einem Parteitag im Februar werde die Partei ein "inhaltspolitisches Schwerpunktjahr" ausrufen, kündigte Radicke an. „Wir freuen uns, dass der Oberbürgermeister der Stadt Essen, Thomas Kufen, uns hierbei unterstützen wird. Schließlich ist Essen ähnlich vom Strukturwandel betroffen wie Herne.“ Zu den Themen des Schwerpunktjahres gehören nach Ansicht des Vorsitzenden Seminare und Veranstaltungen zu bezahlbarem Wohnraum, Abbau von Arbeitslosigkeit und Verbesserung der Nahversorgung.

Der Kreisvorstand, so ist sich Radicke sicher, werde inhaltspolitische Orientierung von Stadtbezirksverbänden, Vereinigungen und Ortsverbänden maßgeblich unterstützen. Entsprechende Beschlüsse stehen im Januar auf der Agenda der Partei. „Grundsätzlich müssen wir jetzt in enger Zusammenarbeit mit unseren Fraktionen für eine inhaltliche Erneuerung sorgen."

Es gehe außerdem darum, wie die CDU wahrgenommen würde. Hier kündigt die Partei eine Neugestaltung ihrer Social-Media-Kanäle, der Möglichkeiten zur Partizipation von Bürgern aber auch eine neue Homepage an, auf der das neue kommunalpolitische Programm entsprechend aufbereitet werden soll.

Im Kern stehe jedoch die Entwicklung neuer Konzepte, die Lösungen für Probleme wie Infrastruktur, Arbeitslosigkeit oder auch Nahversorgung in der Stadt anbieten. „Hier wollen wir zukünftig noch mehr Politik aus einem Guss machen“, so Radicke und verweist damit auf die Zusammenarbeit mit Fraktionschefin Bettina Szelag. „Die CDU-Ratsfraktion wird sich selbstverständlich mit ihrer ganzen Erfahrung in den geplanten Diskurs einbringen“, bekräftigt Szelag.

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