Lebensmittelkonzern plant Neubau an der Südstraße
Das lohnt sich

Das Konzept für den Neubau an der Stadtgrenze zwischen Herne und Bochum wurde in der vergangenen Woche vorgestellt. Foto: Frank Dieper/Stadt Herne
  • Das Konzept für den Neubau an der Stadtgrenze zwischen Herne und Bochum wurde in der vergangenen Woche vorgestellt. Foto: Frank Dieper/Stadt Herne
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Lidl stellt die Weichen für die Zukunft in der Region: Bereits im vergangenen Jahr unterzeichnete das Handelsunternehmen den Vertrag für ein 11,4 Hektar großes Grundstück neben dem Bestandsobjekt an der Südstraße. Nun wird das Projekt konkret.

Lidl plant auf dem Gewerbegebiet, das auch Herner und Bochumer Boden liegt, den Neubau seines Lebensmittelverteilzentrums mit rund 40000 Quadratmetern Lagerfläche. Die Immobilie soll das mittlerweile 21 Jahre alte Logistik- und Verwaltungszentrum in Herne ersetzen. Damit schafft das Unternehmen die Grundlage für die zukunftsfähige Nahversorgung von derzeit 83 Filialen im Vertriebsgebiet, zu dem der Großteil des Ruhrgebiets samt Umland gehört.
Der Grundstücksvertrag ist der erste Meilenstein auf dem Weg zum neuen Standort. Außergewöhnlich ist, dass in das Projekt zwei Städte eingebunden sind. Das Unternehmen kündigte an, bei der Umsetzung mit beiden Städten eng zu kooperieren. Im neuen Warenverteilzentrum entstehen rund 200 Arbeitsplätze. Eine neue Verkehrsanbindung soll zu einer spürbaren Entlastung der Anwohner im Bochumer Stadtteil Riemke und in Herne führen. Oberbürgermeister Frank Dudda: „Das neue Lebensmittelverteilzentrum stützt in besonderem Maß die Strategie der Stadt Herne, sich auf dem Sektor der Ernährungsindustrie weiterzuentwickeln.“
Der Neubau soll durch moderne Technik und umweltfreundliche Bauweise Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz setzen. Die Kühlanlagen für die Frischebereiche werden ausschließlich mit natürlichen Kältemitteln betrieben und besonders energiesparend konstruiert. Es ist vorgesehen, die Abwärme der Anlagen mittels hocheffizienter Wärmepumpentechnik für die Klimatisierung des gesamten Lagers und des Verwaltungstraktes zu nutzen, wodurch keine fossilen Brennstoffe zur Beheizung nötig sind. Darüber sollen auf dem Gebäudedach eine Photovoltaikanlage installiert und Regen- und Brauchwasser als Betriebswasser verwendet werden. Überschüssiges Oberflächenwasser wird auf natürlichem Wege in den Dorneburger Mühlenbach abgeführt sowie in das Regenrückhaltesystem des bestehenden Lidl-Standortes integriert.
Derzeit sind im Logistik- und Verwaltungszentrum Herne rund 240 Mitarbeiter beschäftigt sowie zahlreiche weitere Mitarbeiter in den Filialen. Rund 290 der für Lidl tätigen Mitarbeiter sind wohnhaft in Herne, weitere 260 Mitarbeiter stammen aus Bochum. Sie alle stellen unter anderem die Warenversorgung und den Vertrieb für die Filialen in der Region sicher, betreuen die Immobilien oder kümmern sich um die Belange der Mitarbeiter. Mit dem Neubau steht fest, dass diese Arbeitsplätze weiterhin in Herne und Bochum bleiben und zusätzliche entstehen werden.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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