Stadt bringt weitere Lockerungen bei Erfüllung von Sicherheitsstandards auf den Weg
Die Sporthallen öffnen wieder

Es lebe der Sport: Der Betrieb soll sich bis zu den Sommerferien wieder halbwegs normalisieren. Foto: Archiv Wochenblatt

Ein Großteil der städtischen Sporthallen soll zum 3. Juni wieder öffnen. 36 von 48 städtischen Sporthallen werden wieder für den Vereinsbetrieb freigegeben.

Ausgenommen sind Sporthallen, die entweder für Abiturprüfungen mit besonderen Abstandsregeln benötigt werden oder die ausschließlich durch das Schulgebäude zu betreten sind. Deswegen werden nicht alle Vereine ihre gewohnten Hallen und Trainingszeiten nutzen können.

Die Sporthallen, die geöffnet werden, sollen für jeweils eine Sportart genutzt werden, sodass Geräte wie Netze oder Tischtennisplatten auf-gebaut bleiben können und so Kontakt beim Auf- und Abbau vermieden werden kann. Mehrfachsporthallen werden nur mit einer Sportart zugleich belegt.

Der städtische Fachbereich Sport wird in den kommenden Wochen die Vereine kontaktieren und deren Interessen und Bedarfe abfragen. Ver-eine, die die Hallen nutzen möchten, müssen ein Hygiene-Konzept vor-legen. Sie bekommen begrenzte Trainingszeiten und im Anschluss Zeit für Reinigung und Desinfektion der Sportgeräte und Flächen. Zudem können nur Geräte genutzt werden, die entsprechend sauber gehalten werden können.

Für den Trainingsbetrieb selbst gilt, dass Abstände zwischen den Teilnehmern eingehalten und Hygiene-Regeln beachtet werden. Toiletten dürfen genutzt werden, jedoch müssen Sportler bereits in Sportkleidung erscheinen, Duschen und Umkleiden bleiben gesperrt. Diese Regelungen gelten vorerst bis zu den Sommerferien, in denen die Sporthallen ohnehin geschlossen bleiben. Dann wird die Stadt überprüfen, welche Regelungen sich bewährt haben. Die städtischen Lehrschwimmbecken bleiben vorerst geschlossen.

Weitere Maßnahmen betreffen die Gewerbe der Schausteller. Die Stadt steht mit denen in Kontakt, die Konzepte eingereicht haben, wie sie ihre Angebote in Herne platzieren können. Es wird vorerst keine Kirmes in Herne geben. Allerdings wird die Stadt im Rahmen der Corona-Schutzverordnung einzelne Konzepte von Schaustellern genehmigen können, bei denen Sicherheit und Hygiene gewährleistet werden können.

Die Junior-Fahrbibliothek soll demnächst wieder unterwegs sein. Sie soll vorbestellte Medien ausgeben und ausgeliehene Medien wieder zurücknehmen. Die genauen Termine werden noch bekannt gegeben.

Ab sofort soll ein Telefon für Informationen zu den Maßnahmen eingerichtet werden. Es soll montags und mittwochs von 9 bis 13 Uhr für Fragen der Bürger zur Verfügung stehen. Menschen, können ihre Fragen unter der kostenfreien Rufnummer 0800-1612000 und die kostenpflichtige Rufnummer 0700-16200000 (6,3 Cent pro 30 Sekunden) stellen. Darüber hinaus steht an den Wochenenden das Bürgertelefon des Landes unter der Telefonnummer 0211/91191001 zur Verfügung.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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