Die SPD bleibt in Herne die stärkste Kraft
Dudda geht in die zweite Amtszeit

Die Wähler haben seine Arbeit honoriert: Frank Dudda wurde mit mehr als 63 Prozent der Stimmen in seinem Amt als Oberbürgermeister bestätigt.
  • Die Wähler haben seine Arbeit honoriert: Frank Dudda wurde mit mehr als 63 Prozent der Stimmen in seinem Amt als Oberbürgermeister bestätigt.
  • Foto: Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Frank Dudda geht in seine zweite Amtszeit als Oberbürgermeister von Herne. Der Kandidat der SPD erhielt 63,4 Prozent der Stimmen und distanzierte Timon Radicke von der CDU (17,9%) und Pascal Krüger, Kandidat von Bündnis 90/Die Grünen (10,3%), deutlich.
Die Ratswahl entschieden die Sozialdemokraten mit 44,14 Prozent der Stimmen für sich. Sie liegen damit knapp unter dem Ergebnis der Kommunalwahl 2014 (44,80%). Die deutlichsten Verluste musste die CDU hinnehmen. Waren es vor fünf Jahren 25,90 Prozent der Stimmen, gaben am Sonntag nur noch 20,01 Prozent der Wähler ihre Stimmen für die Partei ab. Die Verluste der CDU sind die Zugewinne der Grünen. Sie steigerten sich von 9,30 auf 15,81 Prozent. Viertstärkste Fraktion im Rat wird die AFD sein. Sie verdoppelte ihr Ergebnis von 4,20 auf 8,49 Prozent. Die Linke hingegen musste mit 4,05 Prozent (2014: 6,20%) deutliche Einbußen hinnehmen. Auf die FDP entfielen 3,31 Prozent (2014: 2,80%).
Die Ergebnisse in den vier Stadtbezirken spiegeln die Stimmenverteilung für den Rat größtenteils wieder. In Sodingen erreichte die SPD mit 47,02 Prozent ihr bestes Ergebnis. Die CDU blieb in allen Bezirken knapp unter der 20-Prozent-Marke.
Ein Sonderfall ist der Stadtbezirk Wanne. Hier kam Bündnis 90/Die Grünen lediglich auf 12,43 Prozent, was gegenüber 2014 dennoch eine deutliche Steigerung darstellt. Damals waren es 6,40 Prozent. Die AfD erzielte hier ihr einziges zweistelliges Ergebnis (10,70%). Die Piraten-Partei (3,00%) erzielte ihr deutlich bestes Ergebnis. In ganz Herne lagen die Piraten bei 1,61 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag in Wanne bei 34,56 Prozent und lag damit deutlich unter der Wahlbeteiligung in den drei anderen Stadtbezirken.

Klare Verhältnisse, keine Stichwahl

Insgesamt gaben 44,14 Prozent (2014: 44,80%) der Herner ihre Stimme für die Wahl zum Rat der Stadt ab. 41,45 Prozent der Wahlberechtigten machten ein Kreuz hinter ihrem Oberbürgermeisterkandidaten. 30758 Stimmen für Frank Dudda bedeuten die absolute Mehrheit für den Kandidaten der SPD. Während es in Nordrhein-Westfalen in zahlreichen Städten und Kreisen zwei Wochen nach der Kommunalwahl zu einer Stichwahl zwischen den jeweils beiden populärsten Kandidaten kommen wird, sind in Herne damit die Würfel gefallen.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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