CDU nahm die Probleme an der Uhlandstraße genauer unter die Lupe
Ein Haus als Schandfleck

Die Immobilie steht seit 15 Jahren leer. Der Besitzer, eine Immobilienfirma aus Duisburg, lasse das Gebäude verkommen, lautete der Vorwurf. Foto: CDU Herne
  • Die Immobilie steht seit 15 Jahren leer. Der Besitzer, eine Immobilienfirma aus Duisburg, lasse das Gebäude verkommen, lautete der Vorwurf. Foto: CDU Herne
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Die Uhlandstraße ist eigentlich eine schöne Wohnstraße im Herzen von Sodingen. Hier gibt es neben Geschäften, Kindergärten und Schulen aber auch eine Schrottimmobilie.

Die CDU zeigt sich entsetzt über die Zustände des Gebäudes mit den Hausnummern 8 bis 10. "Die Menschen, die hier leben, ihr Umfeld pflegen und gerne hier wohnen, haben es nicht verdient, dass ihre Straße mittlerweile als Wohngebiet minderer Bebauung betrachtet wird,“ betonte Barbara Merten bei einem Ortstermin.
Die Anwohner hatten zuvor bei der CDU-Fraktion Alarm geschlagen, da sie sich unter anderem von der Verwaltung im Stich gelassen fühlen. Auch der Eigentümer trage nicht zur Sicherung des Hauses bei, lautete ein beim Ortstermin geäußerter Vorwurf. Die Immobilie steht seit 15 Jahren leer, war zweimal in der Zwangsversteigerung und wurde von einer Duisburger Immobiliengesellschaft erworben, die sich, so der Eindruck, nicht ernsthaft um das Objekt kümmert. Müll, Ratten, Verunreinigungen der Gehwege, offene und eingeschlagene Fensterscheiben und geöffnete Hauseingänge, hinter denen sich ebenfalls Müllberge stapeln, zählen zu den Problemen. „Der Gestank aus dem offenstehenden Gebäude ist unerträglich“, so Merten. Dem schließt sich die Fraktionsvorsitzende Bettina Szelag an, die sich ebenfalls ein Bild von der Situation machte.
Zusammen mit Mitarbeitern der Verwaltung, suchten die Mitglieder der CDU-Fraktion im Rat der Stadt und in der zuständigen Bezirksvertretung nach Lösungen. Andrea Droste (Abteilungsleiterin Baugenehmigung-Bauaufsicht vom Fachbereich Recht/Bauordnung) teilte mit, dass ein ordnungsbehördliches Verfahren gegen den Eigentümer eingeleitet wurde. Auch Zwangsgelder wurden bereits festgesetzt. Seitens der Verwaltung würde juristisch geprüft, welche weiteren Möglichkeiten ergriffen werden können, um den Hausbesitzer zum Handeln zu bringen.
Ein weiteres Problem an der Uhlandstraße und ihren angrenzenden Straßen betrifft die Parksituation. Diese empfinden die Anwohner als unerträglich, da viele abgemeldete Autos vor Ort abgestellt werden. Darüber hinaus ist die Straße zu eng, aber es darf nicht auf dem Bordstein geparkt werden. Die Verkehrslenkung der Stadtverwaltung wurde gebeten, die Situation zu überprüfen. Denkbar wäre, dass Autos mit zwei Reifen auf dem Gehweg parken können, um so die Straße zu verbreitern.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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