Ein Tag ohne Verkehr vor der Südschule
Es geht auch ohne Auto

Beim Mobilitätstag durften sich die Kinder auf ganz unterschiedliche Arten fortbewegen. Nicht jede Art dürfte im Straßenverkehr vermutlich Schule machen. Foto: Nina-Maria Haupt/Stadt Herne
  • Beim Mobilitätstag durften sich die Kinder auf ganz unterschiedliche Arten fortbewegen. Nicht jede Art dürfte im Straßenverkehr vermutlich Schule machen. Foto: Nina-Maria Haupt/Stadt Herne
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Bunt sieht es auf dem Schulhof der Südschule aus und auf der Burgstraße davor. 265 Kinder hatten am vergangenen Freitag die Burgstraße für sich. An den Verkehr dort erinnerte höchstens eine autoförmige Hüpfburg der Stadtwerke.

Der Mobilitätstag sollte zeigen, dass Fortbewegung auch ohne Auto möglich ist. Und die Kinder probierten es aus: Von Pedalos über Rollbretter, Roller und Fahrräder bis hin zu Trittsteinen boten zehn Stationen Spaß und Bewegung. Emma aus der vierten Klasse absolvierte mit Leichtigkeit einen Geschicklichkeits-Parcours, bei dem sie einen Ball per Pedalo transportieren musste und mit dem Rollbrett einen Slalom durchfuhr. Die Zwillinge Lana und Lea aus der ersten Klasse probierten die Hullahoop-Reifen aus, bevor sie sich auf der Hüpfburg austobten.
Während befand sich eine dritte Klasse im Parcours des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) und der mobilen Verkehrsschule. Hüsein hatte sein eigenes Fahrrad und einen knallbunten Helm mitgebracht: „Der Parcours mit dem Fahrrad hat Spaß gemacht. Ich fahre jetzt nochmal.“ Leart, auch aus der dritten Klasse, freute sich vor allem auf die Hüpfburg. Während die achtjährige Mirai, gerne öfter mit dem Rad zur Schule fahren möchte: „Ich bin heute mit Hüsein alleine zur Schule gefahren. Sonst fahren wir mit dem Auto zur Schule Mit dem Fahrrad macht es aber mehr Spaß.“
Am anderen Ende des Schulhofs rätselte eine Klasse bei einem Quiz, eine zweite Klasse probierte ein Memory mit Verkehrszeichen, während in der Mitte die Kinder ihre Mitschüler anfeuerten, die auf Trittsteinen einen aufgemalten Fluss mit Krokodilen und Piranhas überquerten.
„Wir haben versucht, Bewegungsspiele zu finden die alle mit Mobilität zu tun haben und bei denen man sich konzentrieren muss. Im Straßenverkehr muss man sich auch konzentrieren“, erklärte die Mobilitäts-Managerin Dana Jakert. Gemeinsam mit dem Kommunalen Ordnungsdienst, der Polizei, dem ADFC, der Verkehrswacht und natürlich der Südschule hatte sie die Aktion geplant.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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