Sodinger Bunker wird zu einem Wohngebäude umgewandelt
Es werde Licht

Im Rahmen von mehreren Führungen konnten sich Interessierte einen Eindruck von dem spektakulären Bauprojekt machen. Fotos: Matthias Gruner
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  • Im Rahmen von mehreren Führungen konnten sich Interessierte einen Eindruck von dem spektakulären Bauprojekt machen. Fotos: Matthias Gruner
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Die Wohneinheiten werden auf neuen Etagen des Turms sowie auf vier des angrenzenden Gebäudeteils untergebracht. Nach der Baustellenbegehung im ehemaligen Hochbunker am Kurt-Edelhagen-Platz ziehen die Veranstalter eine positive Bilanz. Sie zeigen sich begeistert angesichts des großen Interesses aus der gesamten Nachbarschaft.

Hatten Bezirksbürgermeister Mathias Grunert und das Projekt "We-House" für den vergangenen Donnerstag zunächst drei Gruppenführungen geplant, wurde angesichts der enormen Nachfrage ihre Zahl auf acht erhöht, so dass zumindest der größte Teil der Interessenten das Gebäude im Umbau besichtigen konnte. Geleitet wurden die Führungen von den zukünftigen Bewohnern des Ökowohn-Projektes mit genossenschaftlichem Eigentumsmodell.
Dabei konnten sich die Besucher einen Eindruck davon verschaffen, wie viel Licht dank der ausgefrästen Fensteröffnungen mittlerweile in den ehemaligen Bunker mit den teilweise über zwei Meter dicken Wänden gebracht wurde, wie die Angsträume von früher ihre Atmosphäre verändert haben und welche Perspektiven sich nun auf Sodingen eröffnen. In den nächsten Monaten werden in den neungeschossigen Turm und dem viergeschossigen Riegel 25 Wohneinheiten mit Größen von 33 bis 200 Quadratmetern eingerichtet werden, von denen bereits 20 vergeben sind. Darüber hinaus wird es auch zahlreiche Gemeinschaftsflächen geben, wie beispielsweise Gäste-Apartments, eine Sauna mit Wellness-Bereich sowie eine 500 Quadratmeter große Dachterrasse zur Mitnutzung. Ebenso geplant ist ein sogenanntes Carsharing mit Elektroautos. Grunert zeigte sich beeindruckt: „Das We-House ist ohne Zweifel das ökologisch ehrgeizigste Bauprojekt in unserem Stadtbezirk seit Errichtung der Akademie Mont-Cenis." Besonders spannend sei das Energiekonzept für das Gebäude, das die Nutzung der Abwärme der Mobilfunkmasten mit einer großflächige Photovoltaikanlage an den Gebäudewänden und einer Farm unterm Dach für den Anbau von Obst und Gemüse zum Eigenbedarf kombiniert.
Während die geplanten Wohnungen schon jetzt einen beeindruckenden Überblick über den Stadtteil und den Kurt-Edelhagen-Platz bieten, brauchten die Teilnehmer bei anderen Gebäudeteilen zum Teil deutlich mehr Fantasie, um sich die zukünftige Nutzung vorzustellen. Das soll sich ändern. Spätestens im Sommer kommenden Jahres soll es weitere Führungen geben.

Im Rahmen von mehreren Führungen konnten sich Interessierte einen Eindruck von dem spektakulären Bauprojekt machen. Fotos: Matthias Gruner
Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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