Geld für die Hallen

Michelle Müntefering machte sich einen Eindruck vom Zustand des Daches der Flottmann-Hallen. Foto: Frank Dieper/Stadt Herne

Flottmann: 2,25 Millionen Euro für Sanierung Der Haushaltsausschuss unterstützt die Sanierung der Flottmann-Hallen mit 2,25 Millionen Euro. Michelle Müntefering, Staatsministerin im Auswärtigen Amt übergab den Bewilligungsbescheid Oberbürgermeister Frank Dudda.

Müntefering hatte die Stadt auf die Möglichkeiten der Förderung durch das Zukunftsinvestitionsprogramm aufmerksam gemacht. „Dann habe ich mich dafür im Zuge der Beratungen eingesetzt und stark gemacht, dass der Antrag auch durchgekommen ist“, sagt die Bundestagsabgeordnete. Der Erfolg sei keine Selbstverständlichkeit, denn von mehr als 1000 eingereichten Projekten bewilligte Berlin gerade mal 186. „Die Flottmann-Hallen sind ein wichtiges Zentrum für Kultur, Sport und Begegnungen und haben eine überregionale Ausstrahlung“, beschrieb Müntefering die Bedeutung der Einrichtung.
„Die 2,2 Millionen Euro sind ein schöner Schluck aus der Flasche“, sagte Frank Dudda. In drei kurzen Sätzen fasste er die enorme Wichtigkeit der Förderung zusammen: „Dringend nötig. Gut angelegtes Geld. Beste Werbung für die Stadt.“ Der Förderzeitraum erstreckt sich auf die Jahre 2019 bis 2023.
Die Stadt erhält eine Reihe von Fördergeldern, die aber zumeist den Schulen zugute kommen. „Jugend- und Kultureinrichtungen stehen aktuell nicht im Zentrum der Förderung, deshalb sind wir umso begeisterter“, sagte Karla Fürtges, Leiterin des Gebäudemanagements. Die Flottmann-Hallen weisen einige für ehemalige Fabrikgebäude typische Defizite auf, die jetzt behoben werden sollen, wie Bauleiterin Sabine Albrecht erläuterte: „Im Sommer führt das zu einer Überhitzung, im Winter geht die Wärme verloren, es wird kalt. Das möchten wir beheben. Auf das Dach kommt eine Wärmedämmung, die Fenster erhalten eine Dreifachverglasung, die Lücken zwischen Fenster und Dach werden geschlossen.“
In einem nächsten Schritt ist die Ausschreibung fällig. Und dann kann die Sanierung beginnen. „Wir hoffen, dass der Spielbetrieb so wenig wie möglich beeinflusst wird“, sagt Thomas Witt, Verwaltungsleiter der Flottmann-Hallen. „Aber möglicherweise müssen wir Veranstaltungen verschieben.“
Für die Besucher des Pressetermins stand im Übrigen ein Hubsteiger zur Verfügung. Jeder Interessierte konnte ihn besteigen, um sich von oben ein Bild vom Zustand der Flottmann-Hallen zu machen.

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