Wanne-Herner Eisenbahn profitiert von Landeszuwendung
Geld für die Schiene

Freuen sich über die Förderung: Mirko Strauss, Wanne-Herner Eisenbahn (rechts), Verkehrsminister Hendrik Wüst (Mitte) und Thomas Nücke vom Verkehrsausschuss im Landtag
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Insgesamt fünf Zuwendungsbescheide über insgesamt mehr als eine Million Euro konnte Landesverkehrsminister Hendrik Wüst überreichen. Einer davon geht an die Wanne-Herner Eisenbahn (WHE).
Die nicht zu den bundeseigenen Eisenbahnen gehörende Gesellschaft will mit dem Geld Gleise und Weichenanlagen im Bahnhof Wanne sowie die Leit- und Sicherungstechnik im Übergabebahnhof Süd erneuern. Die Gesamtkosten der Maßnahmen betragen mehr als zwei Millionen Euro. Das Land beteiligt sich mit 890000 Euro. „Die Schienen schließen die Industrie- und Gewerbegebiete sowie Logistikstandorte an die Hauptstrecke der Bahn an und helfen, Tausende von Fahrten mit Lastwagen zu vermeiden. So holen wir langfristig Güter von der Straße auf die Schiene“, fasste Wüst die Förderpolitik des Landes zusammen.
Auch Mirko Strauss, Geschäftsführer der WHE, freut sich über die Förderung: „Eine gute und verlässliche Eisenbahninfrastruktur an wichtigen Knotenpunkten trägt nachhaltig zu einem klimafreundlichen Verkehrsträgermix bei."
Tatsächlich leisten die nicht bundeseigenen Eisenbahnen einen wichtigen Beitrag zur Schieneninfrastruktur. Während die Deutsche Bahn und ihr Streckennetz dem Bund gehören, verfügen rund 70 kommunale und private Eisenbahnunternehmen allein in Nordrhein-Westfalen über ein öffentlich zugängliches Schienennetz von etwa 1500 Kilometern. Um den Investitionsstau auf den Strecken dieser nicht bundeseigenen Eisenbahnen aufzulösen, hatte die Landesregierung die Infrastrukturförderung aus Landesmitteln im Jahr 2018 wiedereingeführt. Für die Jahre 2018 und 2019 stehen insgesamt 16 Millionen Euro zur Verfügung, 2020 weitere sechs Millionen. Für Maßnahmen im Durchführungszeitraum 2018 bis 2020 wurden bereits rund elf Millionen Euro vergeben.
Gefördert werden vorrangig Investitionen in den Erhalt und die Erneuerung von überwiegend für den Güterverkehr genutzten Schienenstrecken, aber auch Abfertigungs- und Verladeeinrichtungen in Übergabebahnhöfen.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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