Keine Spiele an Rhein und Ruhr

Wenn sich Ministerpräsidentin Hannelore Kraft für Olympische Spiele an Rhein und Ruhr ausspricht, möchte ich nicht applaudieren. Rio de Janeiro hat unter Beweis gestellt, dass der Spitzensport gnadenlos der Kommerzialisierung geopfert wird. Und dass Sportverbände alles dafür getan haben, dass gedopte Athleten nicht erwischt werden, bedeutet nicht, dass es kein Dopingproblem gibt.

Auch die von Hannelore Kraft formulierte Vision von bescheideneren Spielen in NRW würde sehr viel Geld kosten. Tatsächlich wurden in den vergangenen 25 Jahren auch schon Unsummen in schlechte (und frühzeitig gescheiterte) Olympia-Bewerbungen investiert: Sind Berlin, Leipzig, Hamburg und Düsseldorf/Ruhrgebiet schon vergessen?

Man darf unser Geld gerne auch anders investieren. NRW gibt 4800 Euro pro Grundschüler und Schuljahr aus und ist damit Schlusslicht im Vergleich aller Bundesländer. Hier wären Investitionen angebracht, bevor man das Gespenst von Olympischen Spielen vor der Haustür wiederbelebt.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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