Mehr Inklusion

Mehr als 150 Teilnehmer beteiligten sich nach Angaben des Veranstalters an der Demonstration in der Innenstadt. 
Fotos: Frank Dieper/Stadt Herne
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  • Mehr als 150 Teilnehmer beteiligten sich nach Angaben des Veranstalters an der Demonstration in der Innenstadt.
    Fotos: Frank Dieper/Stadt Herne
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Demonstration macht auf die Belange Behinderter aufmerksam Mit dieser tollen Resonanz hatte das Inklusionsbüro nicht gerechnet: Mehr als 150 Bürger beteiligten sich an einer Demonstration anlässlich des Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen.

Ausgestattet mit Trillerpfeifen und Plakaten bildeten die Teilnehmer ein imposantes Bild, als sich der Protestzug vom Kugelbrunnen auf der Bahnhofstraße in Richtung City-Center aufmachte. „Ich bin begeistert, dass heute so viele gekommen sind“, sagte die Inklusionsbeauftrage Kerstin Fischer-Friedhoff. „Mit diesem Protestzug haben Sie eindrucksvoll bewiesen, wie wichtig es Ihnen ist, sich für Chancengleichheit und Menschenrechte einzusetzen“, erklärte Schirmherrin Bettina Szelag in Anwesenheit von Brigitte Bartels, Leiterin des Fachbereichs Soziales. Die Vorsitzende des Beirates für die Belange von Menschen mit Behinderungen sei stolz darauf, dass sich in Herne bereits vieles in Sachen Inklusion und gleichberechtigte Teilhabe getan habe.
Durch das Programm führte Miriana Palermo aus dem Fachbereich Soziales. Sie dankte der Wewole-Stiftung für die Bereitstellung der Räumlichkeiten im City-Center. Palermo: „Mein Dank gilt aber auch den Ehrenamtlichen aus der Arbeitsgruppe Inklusive Öffentlichkeitsarbeit, ohne die dieser Tag heute nicht zustande gekommen wäre.“ Dort engagieren sich Menschen wie Petra Faryar. Sie beschäftigt sich schon lange mit Inklusion. „In den vergangenen zwei drei Jahren rollt es richtig, es bewegt sich viel in dieser Stadt.“
Auf die fehlende Barrierefreiheit insbesondere bei der Mobilität wies noch einmal Heike Kalwa hin, die mit weiteren Vertretern der Lebenshilfe vor Ort war.
Nach dem Einreißen einer Wand aus Kartons mit Aufschriften wie „mehr rollstuhlgerechte Wohnungen“ oder „mehr gleichberechtigte Teilhabe“ konnten sich die Gäste mit Waffeln und Currywurst stärken. Zuvor heizte Graf Hotte dem Publikum ein. Tobias Rahe vom Wittekindshof bot mit Unterstützung eines Sanitätshauses einen Rollstuhl-Parcours an. Auch am Glücksrad wurde fleißig gedreht. Viele Sponsoren hatten Preise zur Verfügung gestellt. Ein Sonderlob verdiente sich hier der VfL Bochum, der gleich mehrere Trikots zur Verlosung beisteuerte.
„In den vergangenen zwei drei Jahren rollt es richtig, es bewegt sich viel in dieser Stadt."

Petra Faryar Graf Hotte sorgte bei der Aktion für musikalische Unterhaltung.

Mehr als 150 Teilnehmer beteiligten sich nach Angaben des Veranstalters an der Demonstration in der Innenstadt. 
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