Umweltministerium stärkt Revierparks im Ruhrgebiet und investiert 28 Millionen Euro
Mit der Zeit gehen

Der Mitmachtag ist nur eine von vielen Aktionen im Gysenbergpark. Mit der Modernisierung dürfte es auch in Zukunft jede Menge Programm geben. Foto: Stefan Kuhn
  • Der Mitmachtag ist nur eine von vielen Aktionen im Gysenbergpark. Mit der Modernisierung dürfte es auch in Zukunft jede Menge Programm geben. Foto: Stefan Kuhn
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Das Umweltministerium stärkt die fünf Revierparks. In Oberhausen übergab Umweltministerin Ursula Heinen-Esser am vergangenen Dienstag Förderbescheide in Höhe von insgesamt rund 18 Millionen Euro an den Regionalverband Ruhr. Weitere rund fünf Millionen Euro werden in den nächsten Wochen folgen.

In den Revierparks entstehen „Gärten für Alle” mit direkter Anbindung an Wohnquartiere und Erholungs-Oasen in der Nähe überhitzter Innenstädte. Ministerin Heinen-Esser: „Damit will die Landesregierung einen Beitrag für attraktive Freizeitangebote und gesunde Lebensverhältnisse für die Menschen vor Ort leisten.“
Mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 28 Millionen Euro will der Regionalverband Ruhr (RVR) die Parks bis 2022 modernisieren und nachhaltig verändern. In jedem Revierpark sollen Maßnahmen in Höhe von 5,5 bis 6 Millionen Euro umgesetzt werden. Bei der Entgegennahme der Förderbescheide sagte Karola Geiß-Netthöfel, RVR-Regionaldirektorin: „Mit seiner Idee der Revierparks hat der Ruhrsiedlungsverband vor 50 Jahren Zukunft gestaltet. Unverändert wichtig für die Menschen werden sie jetzt neu aufgestellt. Unser Anspruch ist es, die grünste Industriemetropole der Welt zu werden.“
Die Weiterentwicklung der Revierparks zu ökologisch wertvollen und integrativen Orten der Umweltbildung und Begegnung erfolgt im Rahmen des RVR-Handlungskonzeptes „Zukunft und Heimat”. Erlebnisreiche und barrierefreie Bildungs- und Spielangebote in der Natur sollen diese aufwerten. In den nächsten drei Jahren bekommen die Revierparks Grüne Klassenzimmer und Naturlehrpfade, vielfältige Pflanzenwelten und barrierefreie Eingangsbereiche sowie Wege.
Die Umsetzung der Maßnahmen wird zu 80 Prozent durch das Land und die EU ermöglicht. Die übrigen 20 Prozent deckt der RVR über Eigenmittel ab. Die Umsetzung der Fördermaßnahmen erfolgt in enger Abstimmung mit den Bezirksregierungen Düsseldorf, Münster und Arnsberg sowie den Revierparkgesellschaften.
Die fünf Revierparks liegen mitten im Ballungszentrum der Metropole Ruhr und reichen von Duisburg im Westen bis nach Dortmund im Osten der Region. Das Konzept „Natur und Tivoli” im Gysenbergpark verbindet naturpädagogische Angebote und Sportmöglichkeiten mit den vielfältigen Attraktionen für Sport, Spiel und Freizeit mit der Chance, einen attraktiven Anziehungspunkt inmitten eines grünen und biodiversen Parks zu schaffen.
"Unser Anspruch ist es, die grünste Industriemetropole der Welt zu werden."

Karola Geiß-Netthöfel

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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