Corona: Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich testen lassen
Mit Maske im Unterricht

Regelmäßig klärt die Verwaltung über Maßnahmen auf, mit denen Corona eingedämmt werden soll. Foto: Vera Demuth

Die Stadt hat bereits in den Ferien zahlreiche Gespräche mit Schulen und Trägern des Offenen Ganztags zu den Abläufen des Schulstarts geführt. Tenor ist, dass mit Beginn des neuen Schuljahrs der Regelbetrieb so weit wie möglich wieder aufgenommen werden soll.

In den Schulen gilt eine Maskenpflicht. Nur Grundschulkinder dürfen die Masken absetzen, sobald sie ihren Platz im Unterrichtsraum erreicht haben. Diese Regelungen gelten für ganz NRW zunächst bis zum 31. August.
Wenn Menschen aus dem Urlaub kommen und nicht in einem vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogebiet waren, gibt es keine verpflichtende Quarantäne. Daher muss auch kein negativer Test vorgelegt werden. Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich beim Gesundheitsamt melden. Es prüft, ob durch einen negativen Test in die Quarantäne aufgehoben werden kann. Die Testungen von Reiserückkehrern wurden in die Hände der Kassenärztlichen Vereinigung gelegt. Die niedergelassenen Ärzte streichen Reiserückkehrer ab.
Land und Kassenärztlichen Vereinigungen haben vereinbart, dass auch die freiwilligen Tests für Personal in Schulen und Kindertagesstätten den Kassenärztlichen Vereinigungen obliegen. Das Schulpersonal hat ab dem 17. August Anspruch darauf, alle 14 Tage getestet zu werden.
Wer sich nach der Rückkehr aus einem Nicht-Risikogebiet testen lassen möchte, kann sich ebenfalls an seinen Hausarzt wenden. Ein Test ist auch für diesen Personenkreis innerhalb von 72 Stunden nach der Rückkehr kostenlos möglich. Sollte der Hausarzt keinen Abstrich anbieten können, besteht die Möglichkeit, sich bei der Kassenärztlichen Vereinigung zu melden. Sie wird dann einen Arzt vermitteln, der testet. Diese Tests können nicht vom Gesundheitsamt angeboten werden.
Die Stadt weist darauf hin, dass auch bei dem schönen Sommerwetter, das am Wochenende erwartet wird, die Abstands- und Hygiene-Regeln und die Vorschriften für Versammlungen und Veranstaltungen einzuhalten sind. Das Infektionsgeschehen der vergangenen Tage in Herne wie bundesweit ist Beleg dafür, dass zur Bekämpfung der Pandemie weiterhin ein konsequentes und verantwortungsbewusstes Handeln erforderlich ist.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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