Stadt bemängelt fehlende Disziplin in den Grünanlagen
Müllhalden statt Parks

Ein WDR-Kinderchor hat den begriff der Umweltsau geprägt. Besonderes Kennzeichen: Die Umweltsau kann nicht lesen. Foto: Archiv

Es ist gar nicht so einfach, seinen Müll vernünftig zu entsorgen. Immerhin verteilen sich in Herne lediglich 1500 Mülleimer auf einem knapp 50 Quadratkilometer großen Stadtgebiet. Die Distanz zur nächsten Tonne ist also körperlich kaum zu bewältigen. Logische Folge: Herne ist dreckig.

Ironie beiseite: Die Parks und Grünflächen in Herne erfreuen sich mit steigenden Temperaturen zusehends größerer Beliebtheit und bieten jede Menge Platz für Spiel, Sport und Erholung. Die große Mehrheit der Bürger pflegt einen gesunden Umgang mit den vorhandenen Ressourcen, leider gibt es aber auch Mitmenschen, die sich noch zu wenig Gedanken über einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur machen.
So kommt es insbesondere an Wochenenden immer wieder zu unnötigen Vermüllungen. Die Mitarbeiter von Entsorgung Herne und den zuständigen städtischen Dienststellen sind bemüht, diesen Müll so schnell es geht zu entfernen. Unterstützt werden sie dabei vom Kommunalen Ordnungsdienst, der allerdings nicht rund um die Uhr alle Parks im Blick haben kann.
Was die Kollegen bei ihrer Arbeit zu sehen bekommen, sorgt nicht selten für Kopfschütteln. Exemplarisch für viele Herner Grünanlagen sei hier der Stadtgarten genannt, in dem es rund 30 Abfallbehälter gibt, von denen weit mehr als die Hälfte kaum genutzt wird. Dafür werden die Bereich, in denen die Mülleimer stehen, regelrecht als Müllhalden missbraucht und mit zum Teil von zu Hause mitgebrachtem Müll umrandet. In der Vergangenheit hat es in diesen Bereichen bereits Versuche mit größeren Behältnissen gegeben, leider wurden diese neuralgischen Punkte dann aber noch mehr zugemüllt.
Die Bürger werden gebeten, ihren Müll nicht unbedacht in die Natur zu schmeißen. Manchmal sind es zwar ein paar Meter bis zum nächsten Mülleimer, davon gibt es aber rund 1500 in der Stadt. In den kommenden Wochen wird die Stabsstelle für Sauberkeit im Büro des Oberbürgermeisters mit einer Nachfolge-Kampagne der Aktion "Herne Blitzblank" das Thema noch einmal in den Fokus rücken.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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