Spin startet als neuer Partner für E-Scooter in Herne
Neue Wege in Sachen Mobilität

Seit einer Woche können die Scooter per App gebucht und bezahlt werden. Am Rathaus stehen sie in größerer Zahl. Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne
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  • Seit einer Woche können die Scooter per App gebucht und bezahlt werden. Am Rathaus stehen sie in größerer Zahl. Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne
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Schnell und bequem von einem Ort zum anderen kommen, das möchten E-Scooter-Anbieter Spin und die Stadt durch eine strategische Partnerschaft möglich machen. Seit vergangenen Mittwoch sind die orangefarbenen Roller im ausleihbar.

Eine dreistellige Anzahl der E-Scooter möchte das Tochterunternehmen des Autoherstellers Ford im Stadtgebiet verteilen. Zum Beispiel am Hauptbahnhof Wanne-Eickel, dem Herner Bahnhof und den Rathäusern sollen besonders viele Scooter stehen. Wer sie ausleihen möchte, kann sie per App buchen und bezahlen. Spin tritt die Nachfolge von Circ an; die Firma hatte vor einem Jahr in Herne den deutschlandweit ersten Leih-Scooter im Regelbetrieb bereitgestellt.
Auch die Partnerschaft zwischen dem Unternehmen und der Stadt Herne führt Spin weiter. Gemeinsam wollen sie den Bedarf der Bürger ermitteln und neue Mobilitätskonzepte anbieten. Zum Beispiel sollen öffentlicher Personennahverkehr und individuelle Verkehrsmittel wie die E-Scooter einfacher zu kombinieren sein. Dazu wollen die Partner zusammen mit der HCR und Professor Haydar Mecit neue Konzepte für die Vernetzung klassischer und neuer Mobilität entwickeln. Möglich wird das durch den Austausch anonymisierter Daten, zum Beispiel häufig gefahrene Strecken. Selbstverständlich bleiben die Daten der einzelnen Nutzer dabei geschützt, heißt es dazu in einer Pressemitteilung. „Wir können Innovationen, wir können neue Mobilität, wir ziehen Start-Ups an und wir wecken Neugier auf Zukunftstechnologien“, sagte Oberbürgermeister Frank Dudda bei der Vorstellung der Kooperation.
Auch Karsten Krüger, Geschäftsführer der HCR, zeigte sich erfreut über die Zusammenarbeit: „Der Öffentliche Personennahverkehr ist Teil einer nachhaltigen Mobilität. Wir müssen den Bürgern individuelle Lösungen bieten. E-Scooter sind für die erste und letzte Meile eine sinnvolle Ergänzung. Durch den anonymisierten Datenaustausch gewinnen wir Erkenntnisse, die in unsere Nahverkehrsplanung einfließen. Damit können wir den Bürgern attraktive Angebote machen.“
„Ich freue mich sehr, dass wir mit Herne eine weitere Großstadt im Ruhrgebiet für unsere E-Scooter gewinnen konnten“, ließ Felix Peterson, Europa-Chef von Spin, ausrichten. „Unser Anspruch ist, in Zusammenarbeit mit der Stadt den öffentlichen Nahverkehr durch nachhaltige Mikromobilität zu fördern und neue Mobilitätskonzepte für die berühmte letzte Meile zu entwickeln.“
Gemeinsam planen Spin und die Stadt Herne weitere Projekte. Eines könnte der Bau von Ausleihstationen sein, bei denen ein LED-Display Informationen anzeigt. Nutzer könnten sich dort über die Umstiegsmöglichkeiten auf öffentliche Verkehrsmittel informieren.

Seit einer Woche können die Scooter per App gebucht und bezahlt werden. Am Rathaus stehen sie in größerer Zahl. Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne
Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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