Neben dem Karnevalsverein nimmt auch die Feuerwehr an Kamagne für Respekt teil
Nicht nur was für Narren

Oberbürgermeister Frank Dudda stellt in dieser Woche Details zur Kampagne vor. Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne

Es liegt etwas im Argen in unserer Gesellschaft. Um ein Zeichen gegen die zunehmende Verrohung zu setzen, plant die Stadt Kampagnen für mehr Respekt. Details dazu stellte nun Oberbürgermeister Frank Dudda vor.

Bereits bekannt ist, dass die Stadt ein Netzwerk von Organisationen und Einrichtungen ins Leben rufen möchte, welches die Kampagne aktiv unterstützt und sich damit sichtbar für ein besseres Miteinander in Herne einsetzt. „Unser Ziel ist ein breites gesellschaftliches Bündnis gegen Gewalt und für einen respektvollen Umgang in unserer Stadt“, so Frank Dudda. „Wir wollen ein klares Signal setzen: Hetze und Gewalt haben keinen Platz in Herne.“
Alle gesellschaftlichen Gruppen, die sich zu einem gewaltfreien und respektvollen Umgang bekennen, seien aufgerufen, sich der Initiative anzuschließen und mit dem Kampagnenlogo für ein besseres Miteinander in Herne zu werben. Angesprochen sind Kindertageseinrichtungen ebenso wie beispielsweise Schulen, Sportvereine, Geschäfte oder Arztpraxen. Das Interesse an einer Teilnahme sei bereits jetzt sehr hoch, so der Oberbürgermeister. Seit der Vorstellung des Kampagnen-Logos im September habe es bereits zahlreiche Anfragen interessierter Institutionen gegeben.
Mit der Feuerwehr und der Karnevalsgesellschaft wurden nun die ersten Unterstützungsvereinbarungen geschlossen. Im Rahmen der Unterstützungserklärung bekennen sich interessierte Institutionen zu den Werten der Kampagne, die sich unter anderem konsequent gegen jede Form von Ausgrenzung einsetzen möchte. „Wir werden auf jeder Veranstaltung ein entsprechendes Banner aufstellen, um die Kampagne zu unterstützen“, erklärte Klaus Mahne, der Präsident der Herner Karnevalsgesellschaft.
Respektlosigkeiten im Berufsalltag kennen leider Guido Schiller und Eva Werner von der Berufsfeuerwehr nur zu gut: „Zu Silvester werden Einsatzfahrzeuge mit Raketen beschossen und mit Böllern beworfen. Es gibt Pöbeleien, weil sich Leute durch unsere Fahrzeuge, die im Einsatz sind, gestört fühlen“, schildert Schiller.
Institutionen, die ebenfalls die Kampagne unterstützen möchten, können sich auf der Internetseite zur Kampagne über die Teilnahmebedingungen informieren. Auch eine Kontaktaufnahme per E-Mail (respekt@herne.de) ist möglich.
Die Kampagne „Herne mit Respekt“ wurde auf Initiative von Frank Dudda ins Leben gerufen. Damit reagiert die Verwaltung auf die zunehmenden Verrohungstendenzen im gesellschaftlichen Umgang. Als erste Maßnahme wurde bereits im August eine Meldestelle für städtische Mitarbeiter eingerichtet, die von Übergriffen betroffen sind.
Weitere Informationen:
www.herne.de/respekt

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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