Shoah-Mahnmal wird bis zum Jahrestag der Pogromnacht nicht fertig
Noch immer kein Ende in Sicht

Foto: Lina Hoffmann/Stadt Herne

Die Baumaßnahme am Shoah-Mahnmal wird nicht bis zum Jahrestag der Pogromnacht am 9. November abgeschlossen sein. Ursprünglich war eine Einweihung im Spätsommer anvisiert worden.
Das Mahnmal, das zu Beginn des Jahres 2010 eingeweiht worden war, wurde im Frühjahr 2014 mehrfach beschädigt. Nach einer aufwendigen Reinigung und Sanierung wurde es seit Herbst 2014 durch eine Hülle geschützt. Diese verbirgt jedoch die Tafel mit den gläsernen Okularen, in denen die Namen von 400 in Herne und Wanne-Eickel ermordeten Juden eingefasst sind. Die Schutzhülle wird nur zu besonderen Anlässen entfernt. Dazu gehören die alljährlichen Gedenkveranstaltungen zum 9. November und zum 27. Januar sowie Besuche von Nachfahren der Opfer.
Der Rat hatte nach den Anschlägen beschlossen, wie Stele mit einer aufschiebbaren Hülle aus Baubronze zu schützen. Die Hülle soll täglich geöffnet werden.
Die Verzögerung des Abschlusses der Baumaßnahme sei für alle Beteiligten und alle Herner, die sich für das Gedenken an die Shoah einsetzen, eine Enttäuschung, stellte Christoph Hüsken, Pressesprecher der Stadt, klar. "Das Mahnmal muss zum Gedenktag am 27. Januar fertig gestellt sein", erklärte er. Die Verwaltung werde in Gesprächen mit den beauftragten Unternehmen noch einmal mit Nachdruck auf eine beschleunigte Fertigstellung drängen.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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