Kreissynode: Einnahmen durch Kirchensteuer bleiben vorerst hoch
Noch kein Einbruch

Verwaltungsleiter Burkhard Feige erläuterte die Notwendigkeit, für den Erhalt von Gebäuden Rücklagen zu bilden. Foto: Arnd Röbbelen
  • Verwaltungsleiter Burkhard Feige erläuterte die Notwendigkeit, für den Erhalt von Gebäuden Rücklagen zu bilden. Foto: Arnd Röbbelen
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Der Kirchenkreis Herne zählt aktuell 62000 Mitglieder. Diese Zahl wurde bei der Kreissynode am vergangenen Montag genannt. Aufgrund einer guten wirtschaftlichen Lage habe dies noch keine negativen Folgen.

Spätestens wenn die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen, dürften die Einnahmen stark rückläufig sein. Ende der Achtzigerjahre zählte der Kirchenkreis noch rund 100000 Mitglieder.
Die finanzielle Entwicklung und die Haushaltspläne des Kirchenkreises für das kommende Jahr standen im Mittelpunkt der Beratungen. Die Landeskirche erwartee für 2020 Kirchensteuereinnahmen in Höhe von etwa 520 Millionen Euro und damit 13 Millionen mehr als in diesem Jahr, teilte Verwaltungsleiter Burkhard Feige der Synode mit. Dem Kirchenkreis würden daraus Mittel in Höhe von 9,324 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
Das Geld wird auf zehn Gemeinden aufgeteilt und für die Gemeindearbeit sowie die kreiskirchlichen Dienste verwendet. Zu den Angeboten gehören unter anderem das Eine-Welt-Zentrum und das Schulreferat.
Der neue Haushalt wurde erstmals unter den Bedingungen des neuen Kirchlichen Finanzmanagements erstellt. Daran ist beispielsweise neu, dass nicht mehr Einnahmen und Ausgaben gegenüber gestellt werden, sondern Erträge und Aufwendungen. So werden auch die langfristigen Verpflichtungen wie zum Beispiel die Unterhaltung von Gebäuden sowie Forderungen und Verbindlichkeiten erkennbar. Der Wertverlust von Immobilien und Sachmitteln wird ebenfalls dargestellt. Eine Folge ist, dass Kirchenkreis und Kirchengemeinden verstärkt in der sogenannten Substanzerhaltungsrücklage ansparen, um beispielsweise durch notwendige Sanierungsmaßnahmen anfallende Kosten tragen zu können. Feige appellierte, in den kommenden Jahren dafür Rücklagen zu bilden.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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