PHK Volker Schütte berichtet soeben:
Polizei beendet Ausschreitungen zwischen Kurden und Türken - Staatschutz ermittelt

In den Abendstunden des gestrigen 21. Oktober
(Montag) ist es in Herne zu einer Auseinandersetzung zwischen Kurden und Türken gekommen.

Jeweils circa 60 Personen beider Gruppierungen hielten sich in
bzw. vor zwei Lokalitäten an der Schul- und Viktor-Reuter-Straße auf,die knapp 100 Meter voneinander entfernt sind.

Gegen 22 Uhr kam es zu Konfrontationen zwischen mehreren Personen,die unter anderem Holzlatten mitführten. Auch Messer sollen gezeigt worden sein.

Eine Person wurde durch einen Schlag leicht verletzt und ambulant in einem Krankenhaus behandelt.

Den eingesetzten Beamten, die von Kräften der Bereitschaftspolizei  unterstützt wurden, gelang es schnell, die verfeindeten Lager zu trennen. Dabei setzten die Polizisten Pfefferspray ein und sprachen Platzverweise aus.

Mehrere Tatbeteiligte konnten noch vor Ort identifiziert werden.
Darüber hinaus stellten die Polizisten Schreckschusspistolen sowie Schlag- und Stichwaffen sicher. Noch in der Nacht wurden mehrere Anzeigen gefertigt.

Die Auswertung von Videomaterial zur Identifizierung weiterer
Tatverdächtiger dauert beim Staatsschutz des Bochumer
Polizeipräsidiums zurzeit noch an.

Durch das konsequente Einwirken auf die beteiligten Personen
konnte die aufgeheizte Stimmung beruhigt werden, so dass es in der Nacht nicht zu weiteren Ausschreitungen kam.

Und das soll auch künftig so bleiben. Die Polizei wird ein wachsames Auge haben - nicht nur an dieser Örtlichkeit!

Wir erneuern an dieser Stelle den Appell an unsere kurdischen und türkischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, ihre Emotionen nicht in Form von Provokationen, Aggressivität und schon gar nicht mit Gewalt auszuleben! Derartiges Verhalten darf es nicht geben. Verstöße werden wir weiterhin konsequent ahnden.

Kommentar von Volker Dau:
Auf Ursachen und Hintergründe solcher Auseinandersetzungen will ich nicht eingehen.
Bisher haben beide Volksgruppen hier wohl überwiegend friedlich nebeneinander gelebt!
Das sollte so bleiben, da ist die Politik in der Pflicht dafür zu sorgen das es nicht zu immer mehr Feindseligkeiten kommt.

Denn die Polizei ist wohl überfordert überall Anwesend zu sein wo beide Volksgruppen leben!

Unsere Mitbewohner sollten Feindschaften auch nicht auf unseren Straßen ausleben.

Autor:

Volker Dau aus Bochum

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