Im Oktober waren 7547 Menschen in Herne als arbeitslos gemeldet
Quote bleibt einstellig

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Der Arbeitsmarkt profitiert weiter von einer leichten Belebung. Die Arbeitslosenquote, die erstmalig im September die 10-Prozent-Marke unterschreiten konnte, bleibt konstant. Schul- und Ausbildungsbeginn tragen ebenso zu dieser Entwicklung bei.

Nach den Sommerferien baut sich die Arbeitslosigkeit in aller Regel bis zum Jahresende kontinuierlich ab. Dieser Trend scheint sich auch in diesem Jahr abzuzeichnen. Die Agentur für Arbeit zählte im Oktober 7547 Arbeitslose über beide Rechtskreise hinweg (Agentur für Arbeit und Jobcenter). Gegenüber dem Vormonat waren das weitere 50 Personen weniger. Der Vergleich zum Vorjahr bleibt deutlich: Im Oktober 2018 waren noch 592 mehr Arbeitslose registriert. Die aktuelle Quote konnte sich jedoch trotz einer weiteren Reduzierung der Arbeitslosigkeit nicht weiter reduzieren und bleibt mit 9,6 Prozent verglichen mit dem Vormonat konstant. Im Oktober vor einem Jahr lag sie bei 10,4 Prozent.
„Erfreulich ist auch, dass die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ebenfalls im Vergleich zum Vormonat und zum Vorjahr nochmals leicht angestiegen ist. Das zeigt, dass der Arbeitsmarkt weiterhin aufnahmefähig ist“, kommentierte Frank Neukirchen-Füsers, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit, die Zahlen.
Der Bedarf an qualifizierten Handwerkern, Mitarbeitern für den Einzelhandel und in der Lagerlogistikwirtschaft ist weiter hoch. Auch in der Pflege wird weiterhin verstärkt nach Fachkräften und Quereinsteigern gesucht. Insgesamt verfügt der Arbeitgeber-Service im Oktober für Herne über 1209 Arbeitsstellen im Bestand. Von allen im Bestand gemeldeten Stellen gingen allein im Oktober 250 Stellen neu ein. Das ist ein Plus von 19 Zugängen gegenüber dem Vormonat und das, obwohl bereits im August ein überdurchschnittlicher Anstieg der Nachfrage zu verzeichnen war. Die Zugänge sind im Vergleich zum Vorjahr um zwei gesunken.
Unterbeschäftigt waren im September 11856 Personen. Das ist gegenüber dem Vormonat ein Plus von 99 Personen und mit Blick auf das Vorjahr sind es 22 Personen mehr. In der Unterbeschäftigung werden zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen die Personen abgebildet, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie Teilnehmer an einer Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik oder in einem arbeitsmarktbedingten Sonderstatus sind. Diese Personen werden zur Unterbeschäftigung gerechnet, weil sie für Menschen stehen, denen ein reguläres Beschäftigungsverhältnis fehlt.

Vor allem in der Pflege werden Fachkräfte und Quereinsteiger gesucht. Archivfoto: Frank Dieper/Stadt Herne
Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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