Neue Ideen rund um die Cranger Kirmes
Verkehrskonzept gesucht

Die Organisation des größten Volksfestes in Nordrhein-Westfalen ist eine Herausforderung für alle Beteiligten.
(Foto: Isabel Diekmann/Stadtmarketing Herne)
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  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Kurz vor Beginn der Cranger Kirmes hat die Stadt einen Förderbescheid bekommen, um das Verkehrskonzept für das größte Volksfest in Nordrhein-Westfalen zu verbessern. Dafür möchte die Stadt eine Studie in Auftrag geben. Externe Verkehrsplaner sollen Ideen entwickeln, wie der Verkehr rund um den Kirmesplatz besser fließen kann. Sie sollen Konzepte aufstellen, wie unterschiedliche Verkehrsmittel kombiniert werden können. Im Mittelpunkt stehen vor allem umweltfreundliche Varianten wie Fahrradfahren, Busse und Fußgänger.
„Wir sind guter Dinge, dass wir von außen neue Ideen bekommen. Dabei betrachten wir zwei Perspektiven: Sowohl die gute Erreichbarkeit für die Besucher als auch die Belastungen für die Anwohner“, sagt Dezernent Johannes Chudziak. In diesem Jahr sollen Verkehrsplaner eine Bestandsaufnahme machen und herausfinden, welche Möglichkeiten rund um den Kirmesplatz bestehen. Ab dem kommenden Jahr sollen erste Ideen umgesetzt werden.
„Wir werden nicht alle Lösungen bis 2020 geprüft und ausprobiert haben. Das ist ein Programm für die nächsten Jahre. Es ist eher ein Marathon als ein Sprint“, so Platzmeister Tibo Zywietz. „Das Besondere an der Studie wird sein, dass zum ersten Mal ein Mikrokosmos wie die Cranger Kirmes betrachtet wird. Sonst werden Verkehrskonzepte für Stadtteile oder ganze Städte erstellt.“ 40000 Euro stehen für die Studie zur Verfügung, 32000 Euro steuert das Land bei, die restlichen 8000 Euro kommen von der Stadt.
„Uns geht es um ein ausgewogenes, umweltbewusstes Verhältnis der Verkehrsmittel: Motorisierten Individualverkehr wollen wir aus dem Kirmesbereich raushalten. Am besten haben die Verkehrsmittel keinen Motor und wenn doch, sollen es Busse sein“, so Zywietz. Dabei sind kreative Lösungen wie Fahrradparkplätze, Leihfahrräder, bessere Wege für Fußgänger und mehr Komfort für Menschen, die mit dem Bus anreisen möglich.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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