Herner Einrichtung erhält Anerkennung beim Kita-Architekturpreis
Vorbildliche Architektur

Der Spagat einer denkmalgerechten und zugleich nachhaltigen Sanierung ist beim Gebäude der ehemaligen Königin-Luisen-Schule geglückt. Foto: Sandra Wessels
  • Der Spagat einer denkmalgerechten und zugleich nachhaltigen Sanierung ist beim Gebäude der ehemaligen Königin-Luisen-Schule geglückt. Foto: Sandra Wessels
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Das Land und die Architektenkammer zeichnen zum zweiten Mal elf Kindertageseinrichtungen mit einem Architekturpreis aus. Kinder- und Familienminister Joachim Stamp und Kammerpräsident Ernst Uhing gaben die Gewinner bekannt.

Unter den elf Kindertagesstätten findet sich eine Herner Einrichtung. Die Königin-Luisen-Kindertagesstätte erhielt eine Anerkennung durch die Jury. Die unter Denkmalschutz stehende Königin-Luisen-Schule an der Wilhelmstraße war behutsam saniert und in einen modernen Standort für eine Kindertagesstätte und eine Beratungsstelle umgewandelt worden.

Jury wählte Objekte in drei Rundgängen aus

Durch eine hohe Qualität der Architektur käme die Wertschätzung für die jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft zum Ausdruck, lobte die Jury. "Gut gestaltete Räume, die an den Bedürfnissen der Kinder, aber auch des Personals ausgerichtet sind, tragen wesentlich zu den Zielen des neuen Kinderbildungsgesetzes mit besseren Rahmenbedingungen und mehr Qualität in der Kindertagesbetreuung bei", befand Joachim Stamp. Kinder bräuchten ein Umfeld, in dem sie sich gerne bewegen, miteinander lernen und unbeschwert aufwachsen können. Genau das hätten die Preisträger aus Nordrhein-Westfalen geschaffen.

Kommunen, Kirchen, Eltern-Initiativen sowie private Träger haben in jüngster Zeit viele Anbauten und Neubauten in Auftrag gegeben. „Unsere Kinder können sich am besten in guter Architektur entfalten“, hob Professor Thomas Zimmermann, Vorsitzender der Jury, hervor. Kriterien, nach denen die Jury urteilte, waren die Aufenthalts-, Gestaltungs- und Planungsqualität. In drei Rundgängen hatte die Jury die Objekte ausgewählt.

Preisverleihung im Düsseldorfer Kunstmuseum

Prämiert wurden Neubau-Objekte, Maßnahmen an bestehenden Bauten und Umfeldgestaltungen. Sämtliche Gebäude wurden zwischen Mai 2014 und Oktober vergangenen Jahres fertiggestellt.

Die Preisverleihung findet am 22. Juni im Düsseldorfer Kunstmuseum K20 statt. Die Preisträger werden im Rahmen einer Ausstellung präsentiert, die vom 23. Juni bis zum 31. Juli im Düsseldorfer Haus der Architekten sowie im August im Landesministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration zu sehen sein wird.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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