Staatssekretär Gunther Adler unternahm einen Rundgang durch die Innenstadt
Vorbildliche Entwicklung

Eine der Stationen des Rundgangs war der Robert-Brauner-Platz. Hier wurde das Stadthaus modernisiert. Ähnliches soll mit dem ehemaligen Karstadt-Haus geschehen. Fotos: Thomas Schmidt/Stadt Herne
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  • Eine der Stationen des Rundgangs war der Robert-Brauner-Platz. Hier wurde das Stadthaus modernisiert. Ähnliches soll mit dem ehemaligen Karstadt-Haus geschehen. Fotos: Thomas Schmidt/Stadt Herne
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Eine vorbildliche Stadtentwicklung hat Staatssekretär Gunther Adler aus dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat der Innenstadt attestiert. Er traf sich mit Oberbürgermeister Frank Dudda und weiteren Vertretern aus Politik und Wirtschaft zu einem Rundgang durch das Zentrum von Herne.

Dabei informierte Adler sich über Pläne zum Umbau der Innenstadt, über das Projekt "Innovation City" und die Stadtentwicklung, die in Herne viele Beteiligte einbezieht. „Ich bin sehr angetan, dass man hier eine integrierte Stadtentwicklung im besten Sinne des Wortes macht. Dass man die Bürger mitnimmt, dass man die Mieter mitnimmt, dass man an das bezahlbare Wohnen in einer lebenswerten Stadt denkt, dass man an Klimaschutz denkt, wenn man über neue Mobilitätskonzepte in der Innenstadt spricht. So breit aufgestellt habe ich das selten in Deutschland erlebt", lautete das Fazit des Staatssekretärs.
Begonnen hatte der Rundgang im "Innovation City"-Büro, wo Thore Müller seit Beginn des Jahres Hausbesitzer berät, wie sie ihre Immobilie klimagerecht umbauen können. Außerdem informiert er über Fördergelder. Die nächste Station war der Europaplatz, wo Dudda die Umbaupläne vorstellte. Unter anderem gehören dazu der Neubau des Gemeindehauses und die Verkleinerung des Adler-Gebäudes.
Klaus Karger von der Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd (WHS) erklärte, wie der Häuserblock an der Bochumer Straße zugleich schöner und energiesparender werden soll. Dabei plane die WHS, die Mieten um höchstens einen Euro pro Quadratmeter zu erhöhen. Dass die Preise bei Sanierungen nicht zu sehr steigen sollten, ist auch Adler ein Anliegen: „Bezahlbares Wohnen und Umweltschutz müssen Ziele auf Augenhöhe bleiben“, betonte er.
Auch Gernot Engler, dessen Firma das City-Center gehört, berichtete über die laufenden Bauarbeiten, die unter anderem Heizkosten sparen und das Zentrum attraktiver machen sollen. Aber auch emissionsfreie Logistik ist inzwischen in die Innenstadt eingezogen, denn UPS hat dort eine Station eingerichtet, in der Pakete auf elektrisch betriebene Lastenräder umgeladen werden. Mit diesen beliefern Paketboten die Kunden. Langfristig sollen ausschließlich emissionsfreie Fahrzeuge dort unterwegs sein, so die Pläne der Stadt.
Durch die Bahnhofstraße ging es weiter zum Robert-Brauner-Platz, wo Thomas Binsfeld die Pläne für das ehemalige Karstadt-Haus vorstellte. Dieses soll Ende Februar vollständig entkernt sein, anschließend sollen die Arbeiten an der Fassade beginnen. „Dann wird man auch sehen, dass etwas passiert“, so Binsfeld.
Schließlich berichtete Heinrich Beestermöller von der gerade abgeschlossenen Sanierung des Stadthauses an der Bahnhofstraße 64. Gab es dort vor einiger Zeit noch leere Ladenlokale, sind dort in den vergangenen Monaten ein Café und zwei Redaktionen eingezogen. Auch Wohnangebote der Caritas und Mietwohnungen der gehobenen Kategorie hat Beestermöller im ehemaligen Stadtwerkehaus angesiedelt. Die Mischung aus Wohnen, Arbeiten und Einkaufen soll die Innenstadt langfristig beleben. Adler traf sich mit Oberbürgermeister Frank Dudda und weiteren Vertretern aus Politik und Wirtschaft zu einem Rundgang.

Eine der Stationen des Rundgangs war der Robert-Brauner-Platz. Hier wurde das Stadthaus modernisiert. Ähnliches soll mit dem ehemaligen Karstadt-Haus geschehen. Fotos: Thomas Schmidt/Stadt Herne

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