Neue Verkehrsregelung im nördlichen Abschnitt der Bochumer Straße
Vorfahrt fürs Fahrrad

Karlheinz Friedrichs erläuterte die Maßnahmen, mit denen der Radverkehr auf dem nördlichen Abschnitt der Bochumer Straße gefördert werden soll. 
Foto: Patrick Mammen/Stadt Herne
  • Karlheinz Friedrichs erläuterte die Maßnahmen, mit denen der Radverkehr auf dem nördlichen Abschnitt der Bochumer Straße gefördert werden soll.
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  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Die Stadt hat ein 600 Meter langes Stück der Bochumer Straße zur Fahrradstraße umgewidmet. Nördlich des Hölkeskamprings haben Radfahrer Vorrang vor Kraftfahrzeugen.

Bei Anwohnern und Geschäftsleuten habe die Umwidmung zu Verunsicherungen geführt, teilte das Presseamt der Stadt mit. Baudezernent Karlheinz Friedrichs und weitere Experten erläuterten kürzlich im Rathaus, was auf der Fahrradstraße erlaubt ist und was nicht.
Die Fahrradstraße ist durch besondere Regelungen speziell auf die Bedürfnisse des Radverkehrs ausgerichtet: Autos sind auf der Fahrradstraße erlaubt, Radfahrer haben aber absoluten Vorrang. Somit müssen sich Autofahrer auch der Geschwindigkeit der Radfahrer anpassen.
Auf Fahrradstraßen gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde. Autos dürfen auf der Fahrradstraße nur dann fahren, wenn sie durch entsprechende Beschilderung dafür freigegeben ist. Die Bochumer Straße wird in diesem Abschnitt für Linienbusse und für Anlieger befahrbar bleiben. Das gilt auch für Lieferdienste jeglicher Art.
Die Parkplätze an der Bochumer Straße bleiben erhalten.
Das Nebeneinanderfahren von Radfahrern ist auf Fahrradstraßen ausdrücklich erlaubt. Ein Überholen von Radfahrern ist nur mit einem Mindestabstand von 1,5 Metern gestattet. Kinder unter acht Jahren sowie Inliner- und Skateboard-Fahrer müssen weiterhin den Gehweg nutzen.
Nur die Polizei darf in den fließenden Verkehr eingreifen. Das bedeutet, nur sie darf Autos anhalten und kontrollieren, ob der Autofahrer hier zu Recht unterwegs ist. Ist das nicht so, wird ein Bußgeld in Höhe von 15 Euro fällig.
Die Verwaltung wird die Fahrradstraße beobachten, um zu sehen, ob alles reibungslos abläuft. Anregungen und Hinweise werden unter der Telefonnummer 02323/161616 entgegengenommen und bei Bedarf umgesetzt.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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