Was nun Herr Westemeyer? Entsorgung Herne-Chef gelobt im Gespräch mit der CDU-Fraktion Besserung!

Die CDU-Fraktion im Gespräch mit Entsorgung Herne-Chef Bernd Westemeyer
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  • hochgeladen von Daniela Spengler

Unmengen von Schneebergen auf Hernes Straßen, gefolgt von Eis, Schlitterpartien, Salzarmut, überquellenden Mülltonnen und unzähligen wütenden Bürgern.

Das ist die Bilanz des großen Wintereinbruchs rund um Weihnachten und Neujahr.
Wie schätzt Entsorgung Herne-Chef Bernd Westemeyer die Leistungen seines Betriebs und seiner Mitarbeiter ein und welche Lehren wurden aus den Erfahrungen der letzten Wochen gezogen? Diese und andere Fragen brannte der CDU-Fraktion nach dem Schneechaos auf den Nägeln. Am gestrigen Montag stellte sich Bernd Westemeyer den Fragen der Politiker.

Westemeyer schilderte zunächst die Lage aus Sicht des Entsorgungsbetriebs, der der schwierigen Lage mit den herkömmlichen Mitteln irgendwann einfach nicht mehr Herr werden konnte. In Herne sind 260 Straßenkilometer der Stufe 1 sowie weitere 180 Straßenkilometer der Stufe 2 zu bewirtschaften. Deshalb sei der nach den Empfehlungen des Verkehrsministeriums eingelagerte Salzvorrat von 360 Tonnen auf 500 Tonnen aufgestockt und zusätzliches Personal der Stadtverwaltung samt Fahrzeugen auf die Straßen geschickt worden. Im Dezember sind in Herne insgesamt ca. 900 t Salz auf den Straßen verstreut worden. Westemeyer räumte ein, dass es in vielen Straßen trotz größter Mühe für seine Frauen und Männer kein Durchkommen gab, da Schneeberge und geparkte Autos ein Befahren unmöglich machten. Als Herausforderung stellte sich auch die „Entsorgung“ der Schneemassen dar, eine komplette Räumung der Straßen hätte – neben einem immensen logistischen Aufwand – einen Eisklotz von mehreren Metern Höhe auf einer Fläche des gesamten Kirmes-Platzes bedeutet.

Auf Nachfrage der CDU-Fraktion, stellte Westemeyer auch die neusten Pläne für künftige Wintereinsätze von Entsorgung Herne dar:
So soll bei der Streusalz-Lagerung künftig eine enorme Schüppe oben drauf gelegt werden. Angedacht ist die Einlagerung von 1.000 bis 1.500 Tonnen Streusalz. Außerdem ist eine Aufstockung sowie Modernisierung des inzwischen teilweise überalterten Fuhrparks geplant.
Darüber hinaus müsse aber auch die Stadtverwaltung verstärkt mit ins Boot geholt und über die Anschaffung von neuen Geräten nachgedacht werden, betonte Westemeyer. Insgesamt könnten durch diese Maßnahmen Investitionen von ca. einer Million Euro entstehen.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende, Markus Schlüter, entließ den Entsorgung Herne-Chef nicht, ohne die Frage nach den daraus entstehenden Kosten für die Herner Bürgerinnen und Bürger zu stellen.
Westemeyer geht davon aus, dass bei einer Umsetzung der Pläne deutlich höhere Kosten auf seine Kunden zukommen.

Die CDU-Fraktion ist nach dem umfangreichen Gespräch mit dem Verantwortlichen von Entsorgung Herne der Auffassung, dass bezüglich des Winterdienstes nicht alles auf Kosten der Bürger gehen kann.
„Die Gebühren dürfen nur im moderaten Rahmen erhöht werden“, betont Markus Schlüter.
„Darauf werden die Politiker der CDU-Fraktion, auch bei den geplanten Verhandlungen des Themas im Haupt- und Finanzausschuss, ein waches Auge richten“, verspricht Schlüter allen Bürgerinnen und Bürgern.

Autor:

Daniela Spengler aus Herne

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