Reparaturarbeiten ausgesetzt, Baustelle bleibt bis Jahresende
Zugang zum Kanal unmöglich

Diese Baustelle am Rhein-Herne-Kanal sorgt für Unmut. Fotos: Ronald Brendel
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Der SPD-Stadtverordnete Michael Zyweck hat sich vor Ort bemüht, mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt Duisburg eine Lösung fürs Ärgernis einer stillgelegten Baustelle voranzubringen. Mit mäßigem Erfolg.

Am Rhein-Herne-Kanal – Höhe Grimberger Feld/Unser Fritz wurden vor einigen Wochen Reparaturarbeiten aufgenommen. Die Baustelle wurde vom Wasser- und Schifffahrtsamt Duisburg beauftragt und ist aktuell mehrere hundert Meter lang. Die Baustelle ist für Rad- und Fußverkehr nur durch eine weiträumige Umleitung zu umgehen, da eine Verlagerung auf die andere Kanalseite nicht möglich ist. Diese Umleitung führt unter anderem auch über die Wiedehopfstraße, die wiederrum als Zubringer zur Deponie fungiert.
Michael Zyweck spricht von "ein bisschen Unruhe am Kanal". Vor allem die Anlieger seien stark verärgert.
Denn die Baustelle ist bis zum Ende des Jahres angesetzt und beeinträchtigt neben dem Freizeitverkehr zudem die Anwohner am Grimberger Feld und den Zulauf zum Biergarten „Oskar am Kanal“.
Aktuell sei festzustellen, dass insbesondere am Wochenende die Baustelle von Bürgern illegal geöffnet wird und die Rad- und Fußgänger ungeschützt die Baustelle betreten, bzw. die mehreren hundert Meter Baustelle überqueren. Bei gutem Wetter seien es bis zu 100 Menschen pro Stunde.
Im Gespräch mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt versuchte der Sozialdemokrat den Blick nach vorn zu richten. Auch wenn er kritisch anmerkt, dass es ungünstig war, eine solche Langzeitbaustelle über die heißen Sommermonate hinweg zu errichten. Eine Lösung könne sein, dass die zuständige Landesbehörde, den stark frequentierten Weg provisorisch wieder herrichtet. Das wolle man aber nicht. Oder aber: "Die Bauaufsicht muss jetzt verstärkt werden", meint Zyweck. Damit es eben nicht dazu komme, dass Kanalbesucher die Bauzäune zur Seite schieben, um den Zugang freizumachen.
Die Behörde habe technische Probleme an den Ankeransätzen der Spundwände am Kanal festgestellt, sodass Ingenieure neu planen müssen.
Unklar ist, warum das erst bekannt wurde, nachdem man die Baustelle über hundert Meter Länge aufgerissen hatte. Die Probleme hätte man auch auf einem viel kürzeren Abschnitt und vorzeitiger feststellen könnte, meint Zyweck.
Nundenn: Baumaschinen und Arbeiter wurden erst einmal abgezogen. Dies hat zur Folge, dass die Probleme in den Sommerwochen zunehmen werden. Zudem werden die Umleitungshinweise ignoriert und Radfahrer verfahren sich im Grimberger Feld.
Nur Gespräche zwischen Stadtverwaltung und Schifffahrtsamt könnten noch "zu einer bürgernahen Lösung mit allen Beteiligten" führen. Einsam und verlassen ist die Baustelle - und die Menschen müssen große Umwege machen.

Diese Baustelle am Rhein-Herne-Kanal sorgt für Unmut. Fotos: Ronald Brendel
Autor:

Harald Landgraf aus Dinslaken

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