Herne erhält eine "Talentschule"
Zuschlag für Crange

Zum Beispiel in den naturwissenschaftlichen Fächern unternahm die Realschule Crange einige Anstrengungen über den normalen Unterricht hinaus. Foto: Archiv Wochenblatt
  • Zum Beispiel in den naturwissenschaftlichen Fächern unternahm die Realschule Crange einige Anstrengungen über den normalen Unterricht hinaus. Foto: Archiv Wochenblatt
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Schulministerin Yvonne Gebauer und Staatssekretär Mathias Richter haben jetzt die ersten 35 Schulen in Nordrhein-Westfalen über ihre Teilnahme am Projekt "Talentschulen" informiert. Die Entscheidung der Jury ist dabei auch für die Realschule Crange gefallen.

Die Einrichtungen konnten sich über einen Wettbewerb durch die Einrichtung von Konzepten und Ideen zur Schul- und Unterrichtsentwicklung qualifizieren. Um dabei erfolgreich zu sein, erhalten sie nun von Land zusätzliche finanzielle Mittel und weitere Unterstützungsangebote. Mit dem Projekt verfolgt die Landesregierung das Ziel, soziale Nachteile im Bildungsbereich zu überwinden. Alle Kinder und Jugendlichen sollen die gleichen Aufstiegschancen haben.
Das Projekt war im Sommer vergangenen Jahres vom Landeskabinett beschlossen worden. Es soll zeigen, wie die Leistungen der Schüler durch besondere unterrichtliche Konzepte, gezielte Unterstützung gesteigert werden können. Die sogenannten Talentschulen sollen außerdem einen positiven Beitrag zur Quartiersentwicklung leisten. Das Projekt hat eine Dauer von sechs Jahren und wird wissenschaftlich begleitet. Es startet zu Beginn des Schuljahres 2019/20.
Aus Herne hatten sich weitere Schulen beworben. Sie können einen zweiten Anlauf wagen. 60 Schulen werden zum Schuljahr 2020/21 in das Projekt aufgenommen.  Für die zusätzliche personelle Ausstattung der teilnehmenden Schulen stellt das Land mehr als 400 Lehrer bereit: 315 Stellen an den allgemeinbildenden Schulen und 100 Stellen an den berufsbildenden Schulen. Diese unbefristeten Stellen dienen unter anderem zum Ausbau des Unterrichts, zur Entlastung der Schulleitung, zur Erweiterung des außerunterrichtlichen Angebots sowie zur Beratung von Schülern. Unabhängig von der Schulgröße ist an jeder Talentschule mindestens eine Stelle für Schulsozialarbeit vorgesehen. Neben den für den Ausbau des Fachunterrichts notwendigen zusätzlichen Lehrkräften können auch andere Berufsgruppen in den multiprofessionellen Teams eingestellt werden. Wer macht was? Zum Beispiel in den naturwissenschaftlichen Fächern unternahm die Realschule Crange einige Anstrengungen über den normalen Unterricht hinaus. Foto: Archiv Wochenblatt

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