Coronavirus fordert erstes Opfer
45-jähriger Mann aus Herne verstorben

In Herne gibt es den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus.
  • In Herne gibt es den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus.
  • Foto: pixabay/Grafik Sikora
  • hochgeladen von Vera Demuth

In Herne gibt es den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Am gestrigen Ostermontag ist ein 45 Jahre alter Mann verstorben, der mit dem Virus infiziert war.

„Das macht uns alle sehr betroffen. Meine Gedanken und meine Anteilnahme und sicher auch die vieler Hernerinnen und Herner gelten jetzt den Hinterbliebenen“, erklärt Oberbürgermeister Frank Dudda. Das Stadtoberhaupt hat den Hinterbliebenen bereits kondoliert.
Mit Stand vom Dienstag, 14. April, sind in Herne 102 Fälle von Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert sind, in Herne bestätigt. 50 Personen gelten inzwischen als genesen.

Behandlungszentrum startet am Mittwoch

Die Vorbereitungen für das Covid-19-Behandlungszentrum, das die Kassenärztliche Vereinigung in einer städtischen Immobilie betreiben wird, sind weit fortgeschritten. Am morgigen Mittwoch, 15. April, wird die Einrichtung ihren Betrieb aufnehmen. Mit solch einem Zentrum sollen Infektionsrisiken in Kliniken und bei niedergelassenen Ärzten minimiert werden. Hausärzte können ihre Patienten dort anmelden, wenn die Patienten entweder nachgewiesen mit Covid-19 infiziert sind, Kontakt mit Infizierten hatten und nun Symptome zeigen oder Verdachtsfälle sind, die akute Symptome haben.
Im Behandlungszentrum werden Kranke untersucht, Rezepte und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausgestellt und auch Abstriche genommen. Das Behandlungszentrum bildet eine Ergänzung zum bereits bestehenden Abstrichzentrum. Die Kassenärztliche Vereinigung stellt Ärzte, Pflegepersonal und Material zur Verfügung; die Stadt Herne richtet entsprechende Räumlichkeiten her.

Stadt kontrollierte am Osterwochenende

Der Fachbereich Öffentliche Ordnung und die Polizei haben am Wochenende die Einhaltung der Kontaktbeschränkungen kontrolliert. Das Fazit der Ordnungsbehörden fällt weitgehend positiv aus. Die meisten Herner haben sich trotz des schönen Feiertagswetters an die Regelungen gehalten. In Einzelfällen war eine Ansprache durch den Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) erforderlich, beispielsweise, wenn Spielplätze genutzt wurden oder Menschen in Gruppen von mehr als zwei Personen die Freizeit im öffentlichen Raum verbringen wollten.

Autor:

Vera Demuth aus Bochum

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