Demonstration für mehr Inklusion am Donnerstag
Ängste abbauen

Am 9. Mai wird symbolisch eine Barriere-Wand eingerissen. Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne

Protest für mehr Inklusion: Am Donnerstag soll es in der Innenstadt laut werden. Eine Demonstration soll auf die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen aufmerksam machen.

Eingebunden ist die Aktion rund um den europaweiten Tag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, der am 5. Mai stattfindet. Mit Rasseln, Trommeln und Plakaten treffen sich die Teilnehmer auf Initiative desd städtischen Inklusionsbüros um 16.30 Uhr am Kugelbrunnen auf der Bahnhofstraße.
Ziel ist das Wewole-Forum im City-Center, wo das weitere Programm stattfindet. Lena Feldhaus, Mitarbeiterin des Forums, hofft auf viele Teilnehmer: „Nur dann können wir den Menschen hier eine Plattform für ihre Anliegen bieten." Bettina Szelag, Vorsitzende des Beirates für die Belange von Menschen mit Behinderungen, wird die Gäste im City-Center begrüßen.
Unterstützt wird das Inklusionsbüro an diesem Tag vom Arbeitskreis Inklusive Öffentlichkeitsarbeit, der das Programm für den 9. Mai mit ausgearbeitet hat. Im Arbeitskreis engagieren sich Menschen wie Heike Kalwa: „Ich möchte, dass nichtbehinderte Menschen wissen, welche Probleme behinderte Menschen haben. Zum Beispiel, wenn es in einer Toilette mit einem Rollstuhl sehr eng ist oder der Fahrstuhl in der U-Bahn nicht funktioniert.“ Für Tobias Rahe vom Wittekindshof sind es genau solche Erlebnisse, die bei so einem Protesttag angesprochen werden müssen: „Denn oft sind es Strukturen oder die Umgebung, die die Menschen eigentlich erst einschränken.“ Es geht also oft um Barrieren. Daher wird am 9. Mai auch symbolisch eine Barriere-Wand eingerissen.
Wie Barrieren aussehen können, erfahren die Besucher auf einem Rollstuhl- und Rollator-Parcours. Den musikalischen Part übernimmt Sänger Graf Hotte Schröder. Auch ein Glücksrad darf nicht fehlen. Waffeln, Currywurst und Getränke bietet die Wewole an. Das Hauptziel aber formuliert Kerstin Fischer-Friedhoff: „Wir wollen Menschen mit Behinderungen und Menschen ohne Behinderungen ins Gespräch bringen und Berührungsängste abbauen.“

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