Neue Chefärzte im Zentrum für Orthopädie
Aller guten Dinge sind drei

Die neuen Chefärzte des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie sind Oliver Meyer, Sebastian Rütten und Roderich Heikenfeld.
  • Die neuen Chefärzte des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie sind Oliver Meyer, Sebastian Rütten und Roderich Heikenfeld.
  • Foto: St. Elisabeth-Gruppe
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Seit mehr als 20 Jahren sind Sebastian Rütten, Oliver Meyer und Roderich Heikenfeld im Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie der St. Elisabeth-Gruppe tätig. Bisher fungierten sie als Leiter verschiedener Fachbereiche. Das ändert sich nun: Sie werden Chefärzte.

„Es war mir ein wichtiges Anliegen, dass sich die große Bedeutung, die die Drei für unser Zentrum haben, auch in ihrer Funktion widerspiegelt“, sagt Direktor Georgios Godolias. „Über viele Jahre haben sie mit Einsatz und Engagement die Entwicklung dieser Einrichtung maßgeblich vorangetrieben. Die Chefarzt-Position soll ihren Stellenwert innerhalb der Klinik unterstreichen.“

Seit knapp 30 Jahren gibt es das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie bereits. Es wurde von Godolias gegründet und seitdem kontinuierlich gemeinsam mit den Ärzten weiterentwickelt. Bis heute wuchs die Zahl der stationären Patienten von jährlich 600 auf mittlerweile 26000. Hinzu kommen mehr als 30000 ambulante Patienten. Heute gehört das Zentrum zu den größten seiner Art in Deutschland.

Konzeptionell besteht es aus drei Fachbereichen: dem Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Schmerztherapie unter der Leitung von Rütten, dem Zentrum für Becken-, Hüft-, Knie- und Fußchirurgie, das von Meyer geleitet wird, sowie dem Zentrum für Schulter-, Ellenbogen- und Handchirurgie, geleitet von Heikenfeld. In diesen werden fachübergreifend orthopädisch-unfallchirurgische Schwerpunkte wie die Alterstraumatologie, also die Behandlung älterer Menschen, die Kinder- und Rheumaorthopädie sowie die Sport- und Leistungsmedizin gesetzt.

Das Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Schmerztherapie ist als einziges Zentrum im Ruhrgebiet mit dem Prädikat Level 1 von der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft ausgezeichnet worden, der höchsten Auszeichnung auf diesem Gebiet. Ausschlaggebendes Kriterium dafür ist die Maximalversorgung aller Erkrankungen der Wirbelsäule. Hierzu gehören Verletzungen, Tumore, Verschleißerkrankungen und Infektionen. Zudem wurde Rütten 2015 von der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft das Excellence-Zertifikat verliehen. Dieses würdigt unter anderem die eigene Schule der Wirbelsäulenchirurgie und -diagnostik, die von Rütten begründet wurde. Seit 1999 entwickelt der neue Chefarzt gemeinsam mit seinem Team Techniken und spezielle Instrumentarien für vollendoskopische Wirbelsäulenoperationen, die im Begriff sind, zum weltweiten Standard zu werden. Haupteinsatzgebiete sind Bandscheibenvorfälle und Verengungen des Spinalkanals.

Sein Wissen in diesem Bereich gibt er in regelmäßigen Schulungen an Ärzte aus dem In- und Ausland weiter. „Es gehört zu den Aufgaben einer großen Institution, durch Arbeit in Verbänden und Organisationen, Fachwissen einzubringen und die zukünftigen Aufgaben mitzugestalten sowie innovative Entwicklungen neuer Verfahren und Techniken mitzubestimmen“, sagt Rütten, der nun auch die stellvertretende Gesamtleitung des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie übernimmt. Er ist Verfasser zahlreicher Fachpublikationen, in Forschung sowie Lehre aktiv und kooperiert mit internationalen Hochschulen. Als Mitglied der Kommission zur Erstellung von Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie und Orthopädische Chirurgie entwickelt er gemeinsam mit den Kommissionsmitgliedern Vorgaben, wie Bandscheibenvorfälle und Spinalkanalstenosen diagnostiziert und behandelt werden sollten.

An den gewohnten Abläufen wird sich im Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie nicht viel ändern. Seit jeher verantworteten Rütten, Meyer und Heikenfeld als leitende Ärzte ihre Bereiche selbstständig. Eine enge Zusammenarbeit mit Godolias sowie untereinander wird täglich gelebt und ermöglicht eine optimale Behandlung der Patienten. So werden auch in Zukunft alle Patienten bestens versorgt.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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