Patienten mit Herzschwäche profitieren von Versorgungsnetzwerk
Damit das Herz im Takt schlägt

Stationsleiterin Ines Rau, Oberärztin Michaela Preuß, Chefarzt Ali Halboos, Huascar Nina Mamani und Ilyas Srhiri (von links) nahmen das Zertifikat entgegen. Foto: ZED
  • Stationsleiterin Ines Rau, Oberärztin Michaela Preuß, Chefarzt Ali Halboos, Huascar Nina Mamani und Ilyas Srhiri (von links) nahmen das Zertifikat entgegen. Foto: ZED
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Das Zertifikat, das Ali Halboos, Kardiologe und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am Evangelischen Krankenhaus, in Händen hält, liefert die amtliche Bestätigung durch die Fachgesellschaft: Patienten mit Herzschwäche oder Herzinsuffizienz treffen am Evangelischen Krankenhaus auf eine hohe Kompetenz in der Versorgung.

Das gilt sowohl für die Behandlung innerhalb der Klinik als auch für die Vernetzung von ambulanten und stationären Strukturen. Damit ist das Krankenhaus in Herne und Umgebung die erste Klinik, die dieses Zertifikat trägt.
Hinter der Abkürzung HFU verbirgt sich der Begriff Heart Failure Unit, der eine Schwerpunktklinik für Patienten mit Herzschwäche bezeichnet. Neben der entsprechenden medizintechnischen Ausstattung und der ärztlichen Expertise besteht der besondere Vorteil für die Erkrankten in der engen Vernetzung mit niedergelassenen Ärzten und weiterbehandelnden Universitätskliniken. So ist ein umfassender Behandlungspfad gewährleistet, der eine schnelle Versorgung in jeder Krankheitsphase bedeutet.
Ein weiteres Zusatzangebot der Schwerpunktklinik ist die individuelle Vorbereitung des Herzinsuffizienz-Patienten auf seinen veränderten Lebensalltag. Aufgrund der Erkrankung muss er unter anderem lernen, regelmäßig Blutdruck und Gewicht zu kontrollieren, damit er bei einer deutlichen Abweichung schnellstmöglich seinen Hausarzt kontaktiert. Diese Beratung erfolgt während des stationären Aufenthalts und wird durchgeführt durch eine pflegerische Fachkraft mit entsprechender Zusatzausbildung.
Da die enge Vernetzung zwischen Schwerpunktklinik, niedergelassenen Ärzten und weiterbehandelnden Universitätskliniken so eine wichtige Rolle in der Versorgung von Herzinsuffizienz-Patienten spielt, arbeitet Ali Halboos bereits an einem nächsten Schritt, um für eine weitere Optimierung des Informationsfluss und zu sorgen. „Wir setzen ganz auf ein Spezialsystem zur Digitalisierung unserer Daten, damit alle am Behandlungsprozess Beteiligten noch rascher im Sinne unserer Patienten reagieren können“, sagt der Chefarzt.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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