Durch Überarbeitung des Wohnraumförderprogramms gelten für Herne die Konditionen der Mietniveaustufe 3
Der Traum vom Eigenheim

Im Vergleich zu benachbarten Städten hat Herne noch immer ein relativ moderates Preisniveau, jedoch sind auch hier deutliche Preissteigerungen zu beobachten. Foto: Archiv Wochenblatt
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Bezahlbarer Wohnraum ist zu einem knappen Gut geworden. Moderne Wohnungen zu erschwinglichen Preisen zu finden, ist auch für Normalverdiener, Familien mit Kindern und Senioren schwieriger geworden.

Im Vergleich zu benachbarten Städten hat Herne noch immer ein relativ moderates Preisniveau, jedoch sind auch hier deutliche Preissteigerungen zu beobachten. Der Bedarf an preisgünstigem und zugleich zeitgemäßem Wohnraum wächst. Die Stadt steht vor der Herausforderung, bei begrenzten Flächenpotenzialen ausreichend klimafreundlichen, barrierefreien und qualitativ hochwertigen Wohnungsneubau zu schaffen.

Die Wohnraumförderung des Landes bietet seit Anfang des Jahres besonders attraktive Konditionen für den Bau qualitativ hochwertiger und bezahlbarer Wohnungen in Herne. Durch die Überarbeitung des Wohnraumförderprogramms 2018 bis 2022 gelten für Herne die Konditionen der Mietniveaustufe 3. Das hat eine Anhebung der Bewilligungsmiete von 5,35 Euro pro Quadratmeter auf 5,80 Euro pro Quadratmeter und der Grundpauschale von 1550 Euro pro Quadratmeter auf 1980 Euro pro Quadratmeter (hier am Beispiel Neubau für Mieter der Einkommensgruppe A) zur Folge.

Die Attraktivität der öffentlichen Mietwohnraumförderung in Herne wird zudem durch weitere Änderungen erheblich verbessert. Die Zinskonditionen wurden an die Marktentwicklung angepasst (0 Prozent Zinsen innerhalb der ersten 15 Jahre) und Erhöhungen der Tilgungsnachlässe für besondere Bauweisen (Zusatzdarlehen Holzbau 50 Prozent Tilgungsnachlässe), besondere Nutzergruppen (Zusatzdarlehen für Schwerbehinderung und Rollstuhlgerechtigkeit 50 Prozent Tilgungsnachlässe) oder verlängerte Bindungsfristen (30 Jahre, 20 Prozent Tilgungsnachlässe auf das Grunddarlehen) eingeführt. Die Bewilligungsbehörde der Stadt führt projektbezogene Beratungen durch und informiert über die verschiedenen Förderprogramme. Sie hilft im engen Austausch mit der NRW.Bank und dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung in Verfahrensfragen und ist Ansprechpartner für alle privaten und wohnwirtschaftlichen Investoren.

Erreichbar ist das Team der Wohnraumförderung im Fachbereich Umwelt und Stadtplanung. Beratungstermine können unter den Telefonnummern 02323/16-3710 (Kirsten Süßmeier), -3753 (Melanie Thiem) und -3774 (Oliver Oster) vereinbart werden.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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