Herne bietet enorme Potenziale für die Nutzung von Sonnenenergie
Die Dächer besser nutzen

Die Akademie Mont-Cenis ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Sonne als Energielieferant effektiv genutzt werden kann. 
Archivfoto: Thomas Schmidt/Stadt Herne
  • Die Akademie Mont-Cenis ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Sonne als Energielieferant effektiv genutzt werden kann.
    Archivfoto: Thomas Schmidt/Stadt Herne
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

In Herne ist ein großes Potenzial für Solarenergie vorhanden. Nach Ansicht von Experten könnte der Strombedarf der rund 156000 Einwohner vollständig durch private Photovoltaik-Anlagen gedeckt werden.
Die Unternehmen Yello Solar und Tetraeder Solar, ein in der Analyse- und Prognosetechnologie für Solarpotenziale führendes Ingenieurbüro, berechneten das städtische Gesamtpotenzial. Laut ihrer Studie sind vor Ort mehr als 68000 Gebäude vorhanden. 44 Prozent der Dächer seien für die Installation einer Photovoltaik-Anlage geeignet. Insgesamt wäre ein jährlicher Ertrag von 330 Gigawattstunden grünen Stroms möglich. Mit etwas mehr als der Hälfte dieses Potenzials könnte der gesamte Strombedarf der Einwohner gedeckt werden.
Derzeit sind im Stadtgebiet Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von etwa 6900 Kilowatt-Peak installiert, die sich auf rund 570 Anlagen verteilen. Somit sind circa 95 Prozent des Potenzials derzeit noch ungenutzt.
Wer Sonnenstrom selbst erzeugen und aktiv die Energiewende mitgestalten möchte, kann mit wenigen Klicks herausfinden, ob sich eine Solaranlage auf dem eigenen Dach lohnt. Auf der Internetseite von Yello können Hausbesitzer ermitteln, welcher Strom-Ertrag möglich wäre, inwieweit sie sich vom Stromanbieter unabhängig machen können und wie viel Kohlenstoffdioxid sie dabei einsparen würden.
Darüber hinaus werden die Kosten für den Kauf und die Installation einer Photovoltaik-Anlage berechnet. Eigenheimbesitzer, die sich eine Übernahme der Investitionskosten nicht zutrauen, können alternativ beispielsweise bei Yello Solar eine Solaranlage pachten.
Die im Solar-Rechner verwandten Daten sind frei zugängliche Wetter- und Geodaten. Nordrhein-Westfalen ist eines der ersten Bundesländer, das die EU-Richtlinie zur Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors (PSI-Richtlinie) so umgesetzt hat, dass eine freie Nutzung dieser Daten möglich ist.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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