20000 Herner Kinder und Jugendliche im schulpflichtigen Alter
Die Jugend fördern

Nuray Sülü (Bibi Buntstrumpf) ist ein Teil der Projektgruppe.Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne

Zum vierten Mal soll im kommenden Jahr der Kinder- und Jugendförderplan der Stadt fortgeschrieben werden. Der Ausschuss für Kinder, Jugend, Familie hat einer Projektgruppe mit Mitgliedern aus Politik, Jugendarbeit und Verwaltung den Auftrag erteilt die Fortschreibung zu erstellen.
Landesweit haben die vorherigen Auflagen des Plans große Beachtung gefunden. Um die nun anstehende Fortschreibung noch besser zu machen, sollen verstärkt die Kinder- und Jugendlichen im Vorfeld einbezogen werden. Konkret geht es darum, von ihnen zu erfahren wo aus ihrer Sicht der Schuh drückt, was sie sich für ihr Quartier wünschen, aber auch, was sie gut an ihrem Stadtteil finden. „Es geht darum, eine echte Beteiligung zu schaffen. Das ist auch Demokratie-Bildung“, erklärt Markus Knapp vom Fachbereich Kinder, Jugend, Familie. Er ist gemeinsam mit Nuray Sülü (Anwältin Bibi Buntstrumpf) ein Teil der Projektgruppe.
Um möglichst viele Impulse aus der Zielgruppe zu erhalten, haben die beiden eine breit angelegte Befragung aufs Gleis gesetzt. So haben alle Kinder in den Grundschulen einen Bogen mit drei Fragen erhalten. Für die ältere Zielgruppe ist eine Umfrage über eine App gestartet. Bis Ende des Monats haben die Kinder und Jugendlichen noch Zeit, sich mit ihren Ideen, Anregungen und Wünschen einzubringen. Danach geht es an die Auswertung der Rückmeldungen und an die redaktionelle Arbeit, damit die vierte Fortschreibung dann in den politischen Gremien beraten und beschlossen werden kann.
Die Bedeutung des Plans für die Entwicklung Hernes darf dabei nicht unterschätzt werden, immerhin sind rund 20000 Herner Kinder und Jugendliche im schulpflichtigen Alter.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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