Experten rund um die Ernährung

Der Mediziner Rainer Wirth weiß einiges zum Thema Nährstoffe.

Das Magazin "Focus" unterstützt Patienten bei der Suche nach dem richtigen Mediziner. Metin Senkal und Rainer Wirth zählen in der aktuellen Focus-Liste zu Deutschlands besten Ärzten im Bereich der Ernährungsmedizin.

Die Fachgebiete sind unterschiedlich, einen Schwerpunkt haben Metin Senkal, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Marienhospital Witten, sowie Rainer Wirth, Chefarzt der Klinik für Altersmedizin und Frührehabilitation im Herner Marienhospital, jedoch gemeinsam: die Ernährung.

Die Entscheidung, was man täglich isst, beeinflusst nachhaltig die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, das allgemeine Wohlbefinden oder aber das Gewicht. Doch die Ernährung hat noch eine viel entscheidendere Funktion: Eine ausreichende Zufuhr von Nährstoffen und die richtige Kalorienmenge sind bei vielen Erkrankungen entscheidend. „Wenn ein Patient nicht die Nährstoffe aufnimmt, die er benötigt, kann das die Behandlung negativ beeinflussen“, berichtet Senkal. Doch auch eine übersteigerte Nährstoff- und Kalorienaufnahme kann schädlich sein. Steigt das Gewicht über das Normalmaß, entwickelt sich eine Adipositas, also krankhaftes Übergewicht. Um das Ernährungsverhalten und das Gewicht wieder auf ein gesundes Maß zu normalisieren, entwickelt das zertifizierte Adipositas-Kompetenzzentrum des Marienhospitals Witten dann für seine Patienten ein individuelles Konzept aus Ernährungs-, Verhaltens- und Bewegungstherapie.

Bei älteren Patienten ist Appetitlosigkeit weit verbreitet. Vielerlei Ursachen können bei Krankheit im Alter dazu führen. Auch Schluckstörungen können eine Mangelernährung zur Folge haben und werden üblicherweise durch einen Schlaganfall oder andere neurologische Erkrankungen verursacht. Die Folgen sind Gewichtsverlust, erhöhte Infektanfälligkeit sowie Dehydration.

Ein anhaltender Nährstoffmangel kann zu funktionellen Verschlechterungen, Störungen wichtiger Organfunktionen sowie zur Schwächung des Immunsystems führen. Um diese negativen Folgen zu vermeiden oder zu mildern, benötigen manche Patienten nicht nur das richtige Ernährungsangebot, sondern zeitweise auch eine künstliche Ernährung.

Das Thema Ernährung wird dennoch häufig unterschätzt. „Alle Prozesse des Körpers, die mit Ernährung zu tun haben, geschehen vergleichsweise langsam. So erscheint zum Beispiel eine Gewichtszunahme oder -abnahme häufig zunächst als nicht besorgniserregend, kann sich aber mit der Zeit dazu entwickeln“, erklärt Wirth. Rainer Wirth, Chefarzt der Klinik für Altersmedizin und Frührehabilitation Metin Senkal, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie "Wenn ein Patient nicht die Nährstoffe aufnimmt, die er benötigt, kann das die Behandlung negativ beeinflussen“

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