Vielfache Anerkennung für das Rheumazentrum Ruhrgebiet
Gesundheit im Fokus

Xenofon Baraliakos erforscht in der Studienambulanz des Rheumazentrums die Krankheit Spondyloarthritis. Foto: Martin Leclaire

Gleich mehrere Projekte und Auszeichnungen kann das Rheumazentrum der Sankt-Elisabeth-Gruppe in den ersten Wochen dieses Jahres vorweisen. Der Ruf als hochspezialisierte Fachklinik wird durch die intensive Verknüpfung von Forschung und praktischer Arbeit erneut bestätigt.

Das Rheumazentrum Ruhrgebiet gilt als hochspezialisierte Fachklinik für die Diagnose und Behandlung von sämtlichen Formen rheumatischer Erkrankungen. „Durch diese vielseitigen Aktivitäten und Forschungen ist die Behandlung von Patienten nach neuesten Standards gesichert“, sagt Xenofon Baraliakos, leitender Oberarzt des Zentrums und Experte auf dem Fachgebiet der Spondyloarthritis. Unter diesem Begriff werden mehrere rheumatische Erkrankungen zusammengefasst, die zumeist die Wirbelsäule betreffen. Es handelt sich dabei um eine Entzündung. Typische Symptome sind Rückenschmerzen, eine Entzündung des Kreuz-Darmbein-Gelenkes oder eine eingeschränkte Beweglichkeit der Lendenwirbelsäule."

Forschungsprojekt unter dem Namen Mascara

Das neue Jahr startet für ihn und sein Team mit einem Forschungsprojekt unter dem Namen Mascara. Weitere deutsche Einrichtungen sind ebenfalls an dem Projekt beteiligt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. „Die Behandlung von Patienten mit Spondyloarthritis verfolgt das Ziel einer Remission, also dem Nachlassen von Krankheitssymptomen, auch wenn keine Genesung erreicht werden kann. Unser Forschungsteam untersucht die Moleküle, die dafür verantwortlich sind“, erläutert Baraliakos die Hintergründe. Ein weiterer Schwerpunkt sei die Etablierung moderner technischer Innovationen, wie bildgebende Verfahren, für eine gezieltere Diagnostik und Behandlung von Patienten.

Mit seiner Forschung konnte Baraliakos bereits im vergangenen Jahr zwei Preise gewinnen. Die Stiftung Wolfgang Schultze verlieh ihm den Wissenschaftspreis für sein Forschungsvorhaben zur Entstehung von Knochenneubildung bei Patienten mit ankylosierender Spondylitis.

Seit Januar ist der Oberarzt Präsident einer internationalen rheumatologischen Fachgesellschaft. In dieses Amt wurde er für sechs Jahre gewählt. Damit treibt er nicht nur die Erforschung des Krankheitsbildes voran, sondern verknüpft auch seine praktische Arbeit in der rheumatologischen Fachklinik mit der Wissenschaft, indem er künftige Forschungsausrichtungen der Rheumatologie aktiv mitbestimmen kann.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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