Alexander Vogt und Serdar Yüksel rufen zum Handeln auf
„Gewalt gegen Frauen“

Zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen stellte Bundesfrauenministerin Franziska Giffey in dieser Woche eine neue Studie zur Gewalt gegen Frauen vor, deren Ergebnisse alarmierend sind: Mehr als 114.000 Frauen wurden im vergangenen Jahr Opfer von Partnerschaftsgewalt, 122 Frauen wurden sogar von ihrem Partner getötet. Aus diesem Anlass machen die Herner Landtagsabgeordneten Alexander Vogt und Serdar Yüksel mit einer gemeinsamen Foto-Aktion der SPD-Landtagsfraktion auf das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ aufmerksam.

Über das tatsächliche Ausmaß der Gewalt gegen Frauen lassen sich nur sehr schwer gesicherte Angaben machen, da die Dunkelziffer der Angriffe sehr hoch ist. 81% der Opfer häuslicher Gewalt sind weiblich und trauen sich oft nicht mit Angehörigen, Freundinnen oder Beratungsstellen zu sprechen. Oftmals ist die Scham zu groß, sich einer außenstehenden Person zu öffnen, oder Betroffene verheimlichen die Angriffe, weil sie soziale Ausgrenzung und finanzielle Probleme – auch für ihre Kinder – fürchten. „Umso wichtiger ist es, auf das Hilfetelefon aufmerksam zu machen“, so Alexander Vogt. „Die Beraterinnen sind 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag Ansprechpartnerinnen für Frauen in Not. Auch Angehörige, Freundinnen und Bekannte können sich anonym und kostenlos an die Hilfe-Hotline wenden.“

„Wir als Gesellschaft dürfen Gewalt gegen Frauen nicht hinnehmen. Wir alle müssen mehr hinsehen, einschreiten und Hilfe anbieten“, fordert Serdar Yüksel. Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist rund um die Uhr unter der 08000 116 016 erreichbar. Weitere Informationen zum Hilfetelefon finden sich zudem auf der Internetseite https://www.hilfetelefon.de/.

Neben der bundesweiten Rufnummer hilft in Herne das Frauenhaus betroffenen Frauen und ihren Kindern. Unter der 02325 49875 können sich Frauen in Not dort melden. Zusätzlich bietet die Stadt Herne mit dem „Runden Tisch gegen häusliche Gewalt“ und der Internetseite https://haeusliche-gewalt-herne.de/ nähere Informationen für Betroffene.

Autor:

Katharina Wieczorek aus Essen-West

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