Wohngebäude in Herne sind im Schnitt 64 Jahre alt
Hoher Investitionsbedarf

Eigentümer halten ihre Immobilien in Schuss. Niedrige Sparzinsen machen die Investition in größere Maßnahmen zusätzlich attraktiver. Foto: LBS
  • Eigentümer halten ihre Immobilien in Schuss. Niedrige Sparzinsen machen die Investition in größere Maßnahmen zusätzlich attraktiver. Foto: LBS
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Ein Wohngebäude in Herne ist im Durchschnitt rund 64 Jahre alt. In Nordrhein-Westfalen liegt der Schnitt bei 52 Jahren. Es zeichnet sich der Trend ab, dass Modernisierungen im großen Stil derzeit verstärkt in Angriff genommen werden.

Je weniger Zinsen es auf den Spargroschen gibt, desto mehr investieren die Menschen in ihr eigenes Zuhause oder eine vermietete Wohnung. Sie senken langfristig ihre Betriebskosten und schaffen so einen zusätzlichen Baustein für ihre Altersvorsorge.
Ein Fünftel der Selbstnutzer und fast ein Drittel der Vermieter sehen für ihre Immobilie derzeit hohen Modernisierungsbedarf. Das ergab eine Umfrage der Landesbausparkasse (LBS), an der mehr als 2000 Hausbesitzer in Nordrhein-Westfalen teilnahmen. Vor allem in moderne Bäder sowie Fenster, Türen und Heizungsanlagen werde investiert.
Offensichtlich steigt aber auch das Interesse an größeren Maßnahmen steigt, wie zum Beispiel zur Dämmung des Gebäudes oder für einen barrierearmen Umbau. "Spargeld verliert derzeit täglich an Wert. Mit der sogenannten Dämmrendite habe ich gleich mehrere Anlagealternativen: Meine Betriebskosten sinken dauerhaft, und der Wert der Immobilie steigt genauso wie der Wohnkomfort", so Rainer Loyek von der LBS. Auch die künftige Vermietbarkeit einer Wohnung lasse sich damit deutlich verbessern.
Neben den günstigen Bauzinsen gibt es vielfältige staatliche Förderprogramme für die Modernisierung. Allerdings ergab die Umfrage hier Nachholbedarf in der Ausgestaltung: 30 Prozent der Eigentümer und sogar 58 Prozent der Vermieter empfinden die Anträge bisher als zu bürokratisch und umständlich. "Auf die Unterstützung verzichten sollte man dennoch nicht. Eine seriöse Finanzierungsberatung umfasst immer auch die Prüfung aller Zuschussmöglichkeiten", empfiehlt Loyek.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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