Herne trotzt laut Statistik der Hauptuntersuchung dem Trend
Immer weniger Mängel

Regelmäßige Wartungs- und Inspektionstermine machen den Gang zum TÜV zu einer entspannten Angelegenheit.Foto: Archiv Wochenblatt
  • Regelmäßige Wartungs- und Inspektionstermine machen den Gang zum TÜV zu einer entspannten Angelegenheit.Foto: Archiv Wochenblatt
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Fast drei Viertel aller Autos haben beim Technischen Überwachungsverein in Herne vergangenes Jahr sofort die Plakette erhalten. Mehr als die Hälfte der Fahrzeuge wiesen dabei überhaupt keine Mängel auf. Keines der vorgestellten Fahrzeuge wurde als völlig verkehrsunsicher eingestuft. Damit hat sich die Qualität der Autos auf unseren Straßen weiter verbessert.

Das erfreuliche Ergebnis ist der jährlichen Statistik zur Hauptuntersuchung zu entnehmen, die jetzt veröffentlicht wurde. Die Zahlen zeigen allerdings auch, dass die regelmäßige Fahrzeugprüfung ihren Sinn hat.
Bei immerhin 26,2 Prozent wurden erhebliche oder gefährliche Mängel festgestellt. Sie mussten umgehend repariert werden, bevor nach einer Nachprüfung die Plakette auf das hintere Kennzeichen und das Siegel in den Fahrzeugschein geklebt werden konnten. Denis Stetzka, der Leiter der TÜV-Station in Herne, bewertet die Entwicklung dennoch positiv: „Wir freuen uns über die steigende Zahl von Fahrzeugen ohne Mängel. Die Hersteller bauen schließlich sichere Autos und legen auch Wert auf die Langzeitqualität."
Zudem würden Autohäuser und Werkstätten ihre Anstrengungen in Sachen Qualitätssteigerung intensivieren. "Wenn Autofahrer sich intensiv um Wartung und Pflege ihrer Fahrzeuge kümmern und fällige Termine zur Inspektion und Instandhaltung wahrnehmen, können sie dem Termin gelassen entgegensehen", stellt Stetzka fest.
Herne sticht positiv aus der Statistik heraus. Allgemein ist die Zahl der Fahrzeuge mit erheblichen Mängeln wieder angestiegen. Die am häufigsten auftretenden Mängel sind dabei weiterhin Licht/Elektrik, Umweltbelastung, Achsen/Räder/Reifen und Bremse. Ältere Fahrzeuge mit entsprechend hoher Laufleistung weisen dabei proportional mehr Mängel auf als jüngere.
Die durchschnittliche Laufleistung, die neben dem Alter als Grund für den Verschleiß und somit für Mängel anzusehen ist, liegt jetzt bei den Dreijährigen bei 49311 Kilometern und bei den Elfjährigen bei 136848 Kilometern. In Herne waren die Autos im Schnitt 9,8 Jahre alt und hatten mehr als 94000 Kilometer auf dem Tacho. Wichtig: Wer noch mit einer orangefarbenen Plakette für 2019 unterwegs ist, sollte sich bald einen Termin geben lassen. Mit dem bevorstehenden Jahreswechsel ändert sich die Farbe der fälligen Plaketten von Orange auf Blau und so ist für Ordnungshüter und Polizei schon farblich erkennbar, dass der TÜV-Termin überzogen wurde. Dann ist nach mehr als zwei Monaten ein Verwarnungsgeld fällig und ab dem acht Monat kommt noch ein Punkt in Flensburg hinzu.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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