Corona-Virus: Robert-Koch-Institut informiert über Maßnahmen zur Vorbeugung
Kein Risiko durch Händeschütteln

Das Corona-Virus beunruhigt mittlerweile auch viele Menschen in Herne. Bislang haben sich Tausende in China infiziert, Hunderte sind bereits gestorben. Viele Länder melden nun schon täglich neue Erkrankungsfälle, vor wenigen Tagen sind auch erste Fälle in Deutschland bestätigt worden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat inzwischen den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen.

Das Virus ist meist auf bestimmte Tiere wie Vögel oder Säugetiere spezialisiert, die sie als Wirt befallen. Die normalen Corona-Viren des Menschen führen in der Regel nur zu leichten Erkältungen. Die Viren können aber auch zu schwerwiegenden Erkrankungen führen, vor allem, wenn es ihnen gelingt, von Tieren auf den Menschen übertragen zu werden.

Die Quelle des aktuellen Corona-Virus ist unbekannt. Experten gehen davon aus, dass sich die ersten Patienten im Dezember auf einem Markt in der chinesischen Stadt Wuhan angesteckt haben. Dieser Markt wurde mittlerweile geschlossen.

Um sich vor einer Ansteckung zu schützen, sollte auf eine gute Hygiene der Hände geachtet werden. Das heißt, regelmäßig – etwa nach Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln – die Hände mit Seife waschen oder desinfizieren. Husten und Niesen sollten in die Armbeuge erfolgen, damit der Erreger nicht über die Hand zum Beispiel an Türgriffe gelangt. Zu Erkrankten sollte zudem Abstand gehalten und allgemein aufs Händeschütteln verzichtet werden. Diese Maßnahmen sind angesichts der derzeitigen Grippewelle in Deutschland ohnehin generell angeraten.

Das neue Corona-Virus kann zu schweren Atembeschwerden, Lungenentzündungen und hohem Fieber führen. Die Krankheit beginnt mit Fieber, trockenem Husten, Abgeschlagenheit und Muskelschmerzen. Innerhalb von einer Woche tritt dann eine zunehmende Atemnot ein, die bei den schwer erkrankten Patienten zur Krankenhausaufnahme führte. Die kürzeste Inkubationszeit betrug einen Tag, die längste zwei Wochen.

Eine spezifische Therapie gibt es für das Coronavirus derzeit nicht. Der Körper muss die Viren also selbst bekämpfen. An einem Impfstoff zur Vorbeugung wird noch gearbeitet.

Weitere Informationen:
www.rki.de

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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