Sankt-Elisabeth-Gruppe freut sich über Stoff- und Masken-Spenden
Mit Nadel und Faden

Kreativer Mund-Nasen-Schutz: Mitarbeiter der Sankt-Elisabeth-Gruppe nähen selbst. Diese Masken können in den Bereichen getragen werden, in denen es keinen direkten Kontakt mit Patienten gibt. Foto: Martin Leclaire
  • Kreativer Mund-Nasen-Schutz: Mitarbeiter der Sankt-Elisabeth-Gruppe nähen selbst. Diese Masken können in den Bereichen getragen werden, in denen es keinen direkten Kontakt mit Patienten gibt. Foto: Martin Leclaire
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Schlicht und einfarbig, bunt gemustert oder mit auffälligen Motiven – die Rede ist von selbstgenähten Mund-Nasen-Schutzen, die zurzeit ein notwendiger Hingucker im Alltag sind. Auch innerhalb der Sankt-Elisabeth-Gruppe haben sich Mitarbeiter zusammengeschlossen und nähen. Die Gruppe freut sich darum über Stoffspenden, aber auch über bereits fertige Mund-Nasen-Schutze.

Die Mitarbeiter nähen bereits seit einigen Wochen fleißig. Die Hauswirtschaft bringt Helfer und Stoffe zusammen. So wurden aus langen Stoffstreifen, kochfester Baumwolle und biegsamem Draht bereits zahlreiche Masken von Hand produziert und an die Krankenhäuser und Einrichtungen der Gruppe verteilt. Zu den Corona-Schutzmaßnahmen zählt das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für alle Mitarbeiter und Patienten. Während bei der Arbeit mit Patienten von den Mitarbeitern ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz getragen wird, greifen Mitarbeiter ohne Patientenkontakt gerne auf einen selbstgenähten Mund-Nasen-Schutz zurück.

Auch die Patienten des Marienhospitals in Eickel tragen einen Mund-Nasen-Schutz. Diese Patienten sind aufgrund von psychiatrischen und psychosomatischen Krankheitsbildern in Behandlung und sind häufig über einen längeren Zeitraum im Krankenhaus. Sie können in der aktuellen Lage kurzfristig keine eigenen Masken einkaufen, daher freuen sie sich über die selbstgenähten Exemplare. Zudem bringen die individuellen Designs eine willkommene Abwechslung in den Alltag. Für diese Patienten sammelt die Gruppe gerne auch bereits fertig genähte Masken.

Damit die engagierten Mitarbeiter der Gruppe auch weiterhin nähen können, sind Spenden willkommen. Geeignet sind zum Nähen von Mund-Nasen-Schutzen zum Beispiel alte Tischdecken oder Bettwäsche. Diese sollten zu 100 Prozent aus Baumwolle bestehen und bei mindestens 60 Grad waschbar sein. Es werden gerne auch fertige Mund-Nasen-Schutze entgegengenommen und verteilt. Die Koordination der Spenden erfolgt unter der Telefonnummer 02325/9862604.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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