Professor Jan Boström lehrt ab sofort an der Ruhr-Universität Bochum
Moderne Therapien

Boström behandelt mittels Präzisionsbestrahlung kleine Bereiche im Körper, wie einen Hirntumor, um diese gezielt auszuschalten ohne gesundes Gewebe zu zerstören. Foto: Martin Leclaire
  • Boström behandelt mittels Präzisionsbestrahlung kleine Bereiche im Körper, wie einen Hirntumor, um diese gezielt auszuschalten ohne gesundes Gewebe zu zerstören. Foto: Martin Leclaire
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Seit Juli gibt es ein neues Gesicht in der Klinik für Strahlentherapie und Radio-Onkologie im Marienhospital. Professor Jan Boström ist Leiter der Abteilung für Radiochirurgie und Präzisionsstrahlentherapie.

Boström wurde außerdem zum Professor auf diesem Fachgebiet an der Ruhr-Universität Bochum berufen. Diese Expertise in Praxis und Forschung ermöglicht Patienten des Marienhospitals einen direkten Zugang zu modernsten Behandlungsmöglichkeiten in der Krebstherapie.
Strahlentherapie wird bei zahlreichen Krankheiten eingesetzt. Die Strahlen werden zur Heilung von Erkrankungen in frühen Stadien, zur Linderung unterschiedlicher Beschwerden und zur Unterstützung zahlreicher Behandlungen bei fortgeschrittenen Krankheiten eingesetzt. Bei der Radiochirurgie beziehungsweise der stereotaktischen Präzisionsbestrahlung wird ein kleiner Bereich im Körper, zum Beispiel ein Hirntumor, mit einer hohen Dosis extrem präzise bestrahlt und so ausgeschaltet.
Boström ist seit zwanzig Jahren als Neurochirurg tätig. Seit zehn Jahren ist er auf die Hochpräzisionsbestrahlungen im Bereich des Gehirns spezialisiert. Mit der Berufung zum Professor für Radiochirurgie und stereotaktische Präzisionsbestrahlung an der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum übernimmt der 52-Jährige außerdem die Leitung des neuen Gamma-Knife-Zentrums, das am Knappschaftskrankenhaus Bochum-Langendreer angesiedelt ist.
Das Zentrum ist nur eines von sechs Zentren deutschlandweit. Das Gamma-Knife, ein Strahlentherapiegerät, wird insbesondere bei der Behandlung von Hirntumoren eingesetzt. Dabei werden Gammastrahlen aus 192 einzelnen Quellen in einem Punkt gebündelt und auf den Zehntelmillimeter genau auf das kranke Gewebe gerichtet. Der Tumor kann so zerstört und gesunde Hirnstrukturen geschont werden.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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