Der Ausbildungsstart am 1. März
Neue Hebammenschule nimmt bald ihre Arbeit auf

Anja Lackner übergab wenige Tage vor Weihnachten die Anerkennungsurkunde für die Hebammenschule. Foto: Bezirksergierung Arnsberg
  • Anja Lackner übergab wenige Tage vor Weihnachten die Anerkennungsurkunde für die Hebammenschule. Foto: Bezirksergierung Arnsberg
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Eine neue Ausbildungsstätte für Hebammen nimmt am 1. März bei der Elisabeth-Gruppe ihre Arbeit auf. Die staatliche Anerkennung für die neue Schule konnte kürzlich die Bezirksregierung Arnsberg erteilen, die für die Anerkennung und Überwachung von Ausbildungsstätten nichtärztlicher Heilberufe, unter anderem auch Hebammenschulen, zuständig ist.
Anja Lackner übergab die Anerkennungsurkunde am 20. Dezember an Corinna Panitz, Leiterin der neuen Hebammenschule. Bereits jetzt betreibt die Elisabeth-Gruppe eine große Krankenpflegeschule, eine Physiotherapieschule sowie eine Ergotherapieschule. Das Ausbildungsspektrum des Klinikverbundes erweitert sich nun um die Hebammenschule. Die neue Ausbildungsstätte ist neben der Hebammenschule in Bochum die zweite ihrer Art im Regierungsbezirk Arnsberg. Damit entstehen wichtige neue Ausbildungsmöglichkeiten für Hebammen, deren Arbeit für werdende Mütter unerlässlich ist.
Die Ausbildung startet am 1. März mit einem Lehrgang mit Teilnehmer. Die Ausbildung für Hebammen und Entbindungspfleger schließt mit einer staatlichen Prüfung ab und dauert drei Jahre. Sie umfasst mindestens 1600 Stunden. Die rein praktischen Ausbildungsabschnitte umfassen weitere 3000 Stunden. Im Rahmen der praktischen Ausbildung werden die Auszubildenden im ersten Jahr in der Entbindungsabteilung, auf der Wochenstation, auf der Neugeborenenstation, auf der operativen Station (chirurgische Pflege) sowie auf einer nicht-operativen Station (allgemeine Pflegemaßnahmen) eingesetzt. Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr arbeiten und lernen sie in der Entbindungsabteilung und in der Schwangerenberatung, auf der Wochenstation, auf der Neugeborenen-Station und werden in der Kinderklinik und im Operationssaal eingesetzt. Zur Vorbereitung auf den Beruf sollen außerdem Aspekte der praktischen Ausbildung, wie zum Beispiel die Schwangerenvorsorge, die außerklinische Geburt sowie der Wochenbettverlauf außerhalb der Klinik bei freiberuflichen Hebammen oder in von Hebammen geleiteten Einrichtungen durchgeführt werden.

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