Aktion bei Zurbrüggen
Rauchmelder retten Leben

Ob das ein Zufall ist? Ausgerechnet am Freitag, 13. September, informiert die Feuerwehr über Rauchmelder. Die Aktion findet von 13 bis 17 Uhr am Möbelhaus Zurbrüggen statt. Im Mittelpunkt steht der aktuelle Stand der Technik dieser Geräte. Worauf ist bei Kauf und Installation zu achten? Wie lauten die aktuellen Vorschriften? Welche Lösungen gibt es für Gehörlose und Schwerhörige? Diese und andere Antworten kennen die Experten.
Ferner gibt es Informationen zu Kohlenmonoxid-Meldern, die besonders im Zusammenhang mit Gasthermen von Bedeutung sind, sowie zu Löschdecken, die auch für Fett- und Ölbrände in der Küche geeignet sind. Auch erhalten Interessierte Brandschutztipps zu Weihnachten und Silvester. Wie in den Vorjahren können Bürger den guten Vorsatz auch gleich in die Tat umsetzen und Rauchmelder, CO-Melder und Löschdecken erwerben.
Rauchmelder müssen mit dem CE-Zeichen inklusive Prüfnummer und der Angabe „EN 14604“ versehen sein. Aufgrund der Tatsache, dass das CE-Zeichen an einem Rauchmelder aber keine Aussage über dessen Qualität trifft, sondern nur besagt, dass das Produkt in Europa verkauft werden darf, gibt es seit 2012 das unabhängige Qualitätszeichen „Q“. Rauchmelder mit dem „Q“ werden einer erweiterten Qualitätsprüfung unterzogen. Sie werden auf ihre Langlebigkeit geprüft, weisen eine deutliche Reduktion von Fehlalarmen auf, haben eine erhöhte Stabilität und eine fest eingebaute Batterie, die über eine Lebensdauer von mindestens zehn Jahren verfügt.
Laut der Bauordnung müssen Rauchmelder in Kinder- und Schlafzimmern sowie in Fluren, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, angebracht werden. Damit die Melder vom Brandrauch ungehindert erreicht werden und so schon Brände in der Entstehungsphase erkennen können, ist es wichtig, dass sie an der Decke möglichst in der Raummitte angebracht werden. Wer über eine Wohnung oder ein Haus mit mehreren Etagen verfügt, sollte auch den Keller und den Dachboden nicht vergessen.
Der beste Rauchmelder kann im Ernstfall nicht funktionieren, wenn die Batterie leer oder der Rauchmelder stark verschmutzt ist. Daher ist eine regelmäßige Wartung unbedingt notwendig. Eigentümer, die ihre Wohnung oder ihr Haus selbst bewohnen, sind für die Funktionsfähigkeit ihrer Rauchmelder persönlich verantwortlich. Die Wartung beinhaltet unter anderem das Drücken der Prüftaste nach Herstellerangaben, um zu schauen, ob die Batterie und der Alarmgeber noch funktionieren. Des Weiteren sollte kontrolliert werden, ob die Öffnungen am Rauchmelder frei von Staub und Flusen sind. Unabhängig vom Drücken der Prüftaste ist ein Batteriewechsel erforderlich, wenn der Rauchmelder einen Warnton aussendet.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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